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5. Platz: Das war nicht wichtig

European Peoples’ Festival 5. Platz: Das war nicht wichtig

Tolles Wetter, beste Stimmung – beim European Peoples’ Festival in Rezekne passte alles. Die Teilnehmer aus Deutschland sind mit sehr positiven Eindrücken aus dem Baltikum zurückgekommen. Eine Woche voller neuer Erfahrungen liegt hinter dem 35-köpfigen Team aus Bad Segeberg.

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Beim Straßentheater erzählten die Bad Segeberger die Geschichte von Fremden, die zu Freunden werden. Ihre Darbietung wurde am Ende mit Platz vier belohnt.

Quelle: Matthias Ralf

Bad Segeberg / Rezekne. „Es war eine richtig tolle Woche“, resümierte Alexandra Pöhlsen. Die Kassenwartin des EPF-Fördervereins war rundum zufrieden. Besser hätte die Woche in Rezekne aus Sicht der Bad Segeberger Delegation nicht laufen können. Das European Peoples’ Festival mit 14 Nationen und rund 450 Teilnehmern in Lettland war ein Erfolg.

 „Beim EPF kann man sehen, wie schnell sich Menschen aus unterschiedlichen Nationen und Kulturen verstehen und zu respektieren lernen“, erklärte Mona Teegen. Die Schriftwartin des EPF-Fördervereins gehört schon seit einigen Jahren zum Stamm der Segeberger Delegation. „Wir sind eine starke Gemeinschaft, die sich jedes Jahr aufs Neue zusammenfindet, um miteinander eine schöne Zeit zu haben.“

 Zum ersten Mal dabei war Kimberley Körner. „Eine super Erfahrung, die viel Spaß gemacht hat. Es ist schön, andere Nationen kennenzulernen und eine Stadt zu besuchen, wo man sonst nie hinfahren würde“, sagte die junge Weederin.

 Beispiele für ein gelungenes Miteinander gab es auch in diesem Jahr viele. Faires Verhalten und Spaß standen in allen Wettbewerben im Vordergrund. Eine finnische Basketballerin verfehlte den Korb mehrfach und erhielt den Ball jedes Mal postwendend von den gegnerischen Litauern zurück. Beim letzten Versuch hoben die litauischen Hünen die Finnin einfach hoch und sie erzielte zwei Punkte. Die Zuschauer jubelten. „Das ist EPF“, meinte Jörn Boller.

 Auch in den anderen Wettbewerben gönnten sich die Nationen gegenseitig den Erfolg. So war es auch nicht verwunderlich, dass nicht die Litauer für den Gesamtsieg den größten Jubel erhielten, sondern die Franzosen bei der Überreichung des Fairplay-Pokals. Ihn hatten die Bad Segeberger im vergangenen Jahr für besonders faires Verhalten in Polen erhalten und gaben ihn diesmal an die begeisterte französische Delegation weiter. „Das ist eine so tolle Auszeichnung“, bedankte sich die Französin Auro für diese Ehrung.

 In der Wertung der Kultur- und Sportwettbewerbe erzielte Deutschland ein ordentliches Ergebnis. Die besten Platzierungen gab es im Straßentheater, beim Kulturauftritt und im Fotowettbewerb (jeweils Platz 4). Das Segeberger Bild zeigteRobert und Regina Blum. Der Bad Segeberger und die gebürtige Ungarin hatten sich vor acht Jahren beim EPF ebenfalls in Rezekne kennengelernt und sind mittlerweile verheiratet. „Das Foto zeigt gelebte Völkerverständigung“, sagte Boller. Die Seemannslieder derr Segeberger beim Kulturauftritt wurden genauso wie die Präsentation des Straßentheaters mit viel Applaus bedacht.

 Der deutsche Stand wurde ebenfalls sehr positiv bewertet (4. Platz). Dank der guten Ergebnisse im Malen (5.) sowie den Sportwettbewerben (8.) landete das Team insgesamt auf Rang 5. Litauen holte den Gesamtsieg vor Luxemburg und Lettland. „Wir haben uns sehr gut verkauft“, urteilte ein sichtlich zufriedener Robert Blum.

 Die Stadt Bad Segeberg vertritt Deutschland seit 1994 beim EPF, das jedes Jahr in einem anderen Land stattfindet. 2001 und 2014 wurde es in Bad Segeberg ausgerichtet.

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