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FDP: Schlosstor soll immer geöffnet sein

Bad Bramstedt FDP: Schlosstor soll immer geöffnet sein

Die FDP fordert eine dauerhafte Öffnung des Bad Bramstedter Schlosstores, damit Passanten einen freien Blick auf die Schlosswiese haben. Sie greift damit eine alten Vorschlag aus einem Tourismuskonzept von 2011 auf, das aber nie umgesetzt wurde. Dafür muss aber umgebaut werden.

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Die frühere Durchfahrt ist mit einer Glaswand verschlossen. Sie müsste entfernt werden, wenn das Torhaus aus Durchgang zur Schlosswiese genutzt werden soll.

Quelle: Einar Behn

Bad Bramstedt. Die Gutachter, die damals der Stadt 30000 Euro für ihre Expertise in Rechnung stellten, wollten mit der Öffnung des Tores eine „Blickachse“ vom Bleeck zur Auenlandschaft hinter dem Schloss schaffen, das eigentlich ein Torhaus oder ein Marstallgebäude ist. Es wurde Mitte des 17. Jahrhunderts gebaut. Das eigentliche Schloss stand dahinter. Der dänische König Christian IV. hatte es für seine Geliebte, Wiebke Kruse, um 1635 gebaut. Im 18. Jahrhundert wurde es wieder abgerissen. Das Torhaus gehört heute der Stadt und wird für Konzerte und Sitzungen genutzt.

Als nach dem zweiten Weltkrieg das stark heruntergekommene Torhaus saniert wurde, ist auf der Rückseite der Durchfahrt eine Glaswand mit Tür eingebaut worden. Die schwere Holztür auf der Vorderseite ist seitdem die meiste Zeit geschlossen. Nur bei Veranstaltungen steht sie offen.

Helmer Krane, Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes, möchte nun wieder einen dauerhaften Durchgang schaffen. „Dann könnte man direkt vom Bleeck auf die Schlosswiese schauen und die Grünfläche wäre Teil des Stadtzentrums“, so Krane. So steht es auch im Tourismusgutachten. Das wurde erst jetzt wieder aus der Schublade geholt. Anlass: Die Stadt muss sich im Fremdenverkehr neu aufstellen, weil sie wohl mit der geplanten Schließung des Moorbades im Klinikum Bad Bramstedt ihren Status als Heilbad verlieren wird.

Die Toröffnung könnte ein erster Schritt zur Umsetzung des Tourismusgutachtens sein. Allerdings: „Wir müssten dann die Glaswand entfernen, neue sichere Türen für die beiden Flügel einbauen und auch das Denkmalamt um Erlaubnis fragen“, erklärte Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach.

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