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Acht Forderungen zum Levo-Park

Fahrenkrug Acht Forderungen zum Levo-Park

Die Gemeindevertretung hat einen acht Punkte umfassenden Katalog mit Forderungen an das Land beschlossen. Darin ist zusammen gefasst, was die Gemeinde im Zusammenhang mit der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge benachbarten im Levo-Park erwartet.

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Rainer Andrasch (Mitte), Verwaltungsleiter des Amtes Trave-Land, erläuterte an der Seite von Bürgermeister Rolf-Peter Mohr (2.v.r.) in der Sondersitzung die Maßnahmen des Amtes zur Unterbringung von Flüchtlingen in Fahrenkrug.

Quelle: Karsten Paulsen

Fahrenkrug. Dieser liegt unmittelbar jenseits der Dorfgrenze auf Bad Segeberger Gebiet. Der Katalog soll vom Amt Trave-Land direkt an die Stabsstelle des Kieler Innenministeriums geleitet werden. So soll es Minister Stefan Studt möglich sein, sich vor seinem Besuch am Montag, 8. Februar, in Bad Segeberg darüber zu informieren. Die Gemeinde fordert acht Punkte.

 Punkt 1: Als Zuwegung zum Levo-Park ist für die Flüchtlinge ausschließlich das Haupttor an der B 206 vorzusehen (und eben nicht das umstrittene Nordtor an der Kreisstraße, die nach Fahrenkrug führt).

 Punkt 2: Es ist ein umfassendes Sicherheitskonzept zu erstellen, das unter anderem eine erhöhte Polizeipräsenz in Fahrenkrug gerade zu den Schulzeiten und während der Abendstunden beinhalten muss. Im Bedarfsfall ist in der Kostenlast des Landes ein Sicherheitsdienst während der Schulzeit und während der Abendstunden vorzuhalten.

 Punkt 3: Der Levo-Park darf nur als Erstaufnahmeeinrichtung und nicht als Dauerbelegung im Sinne einer Landesunterkunft betrieben werden. Dabei ist die Belegung auf eine Höchstzahl von 500 Personen zu begrenzen (vorgesehen sind im Moment 2000).

 Punkt 4: Der Levo-Park verfügt im Umfeld über keine ausreichende Infrastruktur und darf deshalb erst belegt werden, wenn alle anderen Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes ihre Kapazitätsgrenzen erreicht haben.

 Punkt 5: Es ist ein Gewalt- und Präventionskonzept für die innere Sicherheit im Park, insbesondere für Frauen und Kinder, zu erstellen. Eine Beleuchtung des Fahrradweges nach Bad Segeberg ist zwingend erforderlich.

 Punkt 6: Die Taktfrequenz des Linienbusverkehrs muss deutlich erhöht werden. Idealerweise sollte ein Pendelverkehr in den Levo-Park eingerichtet werden.

 Punkt 7: Zusätzliche Pflichten der Gemeinde wie beispielsweise die Beschaffungen für die Freiwillige Feuerwehr oder die erhöhten Kapazitätsanforderungen im Kindertagesstätten- und Schulbereich müssen finanziell zu Lasten des Landes Schleswig-Holstein gehen.

 Punkt 8: Die Gemeinde muss zukünftig über alle weiteren Schritte umfassend und im Vorwege informiert werden. Auch die rechtzeitige Einbindung der Freiwilligen Feuerwehr und die sofortige Abstimmung eines Brandschutzkonzeptes sind unabdingbar.

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