17 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Für Afrika gebastelt und gemalt

Fahrenkrug Für Afrika gebastelt und gemalt

Mit Gesang, einer eindrucksvollen Trommelshow und anderen typischen Lauten vom afrikanischen Kontinent schlossen Schüler aller vier Klassen gemeinsam ihre Projekttage im voll besetzten Bürgerhaus der Gemeinde ab.

Voriger Artikel
Rock’n’Roll: Keiner blieb sitzen
Nächster Artikel
Zwei Schwerverletzte bei Verkehrsunfall

Die Grundschüler Dominik (8, links) und Emma (6, rechts) beteiligten sich am Fahrenkruger Afrika-Projekt „Regenmacher“. In ihren Kartonröhren konnten sie mit kleinen Steinen das Rauschen des Regens nachahmen. Aron (6) bastelte eine furchterregende afrikanische Maske.

Quelle: Karsten Paulsen

Fahrenkrug. Zum Einsatz kamen nicht nur Basstrommeln, sondern auch eine westafrikanische Djembe, auf der mit den Händen – statt mit Stöcken – höhere Töne erzeugt werden. „Wir fahren, wir fahren an die Küste und davon geht’s in die Wüste. Afrika – alles aussteigen!“ trällerten die Mädchen und Jungen der Fahrenkruger Grundschule.

 Musikpädagogin Sylvia Franke aus Hamburg hatte die Schüler in kurzer Zeit für den Auftritt und die Reise durch die Wüste bis in den Regenwald „fit“ gemacht. Zu Beginn waren Schüler mit afrikanischen Tänzen in den großen Saal eingezogen. Immer wieder spendeten die Zuschauer viel Beifall.

 Passend zum Thema Afrika beteiligten sich die Kinder an drei Tagen an zehn Projekten wie dem Basteln von Masken, afrikanischen Tänzen, dem Einstudieren von Spielen, dem Schreiben von Märchen und Geschichten, dem Herstellen von Regenmachern, dem Zubereiten afrikanischen Essens, dem Sammeln von Informationen über Kinderrechte und Apartheid, dem Herstellen von Spielzeug aus Müll und dem Bedrucken von T-Shirts. Lehrer, Eltern und Sozialarbeiter Wolfgang Ehrich, der an der Schule seit September 2015 mitwirkt, begleiteten die spannenden Projekttage.

 Nach dem Abschluss im Bürgerhaus konnten Eltern und Besucher die Ergebnisse der Projekte in der Schule bewundern. Parallel dazu fand auf dem Schulhof ein Kinderflohmarkt statt. In einer Cafeteria verkauften Mitglieder des Schulvereins selbstgebackenen Kuchen und Torten. Außerdem wurden leckere Grillwürste angeboten.

 Schulleiterin Kirsten Lubinus zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis der Projekttage. Zurzeit werden in den vier Klassen insgesamt 94 Kinder unterrichtet. Flüchtlingskinder seien in diesem Schuljahr noch nicht dabei, sagte die Rektorin. Sie dankte vor allem dem Schulverein für die Unterstützung. Er übernahm unter anderem die Kosten für die Musikpädagogin und für Materialien der Projekte.

 Der Reinerlös aus der Cafeteria fließt wiederum dem Schulverein zu. Schatzmeisterin Beate Lipp kündigte an, dass ein Teil des Erlöses dem Schulprojekt „Wandumbi – Kinder helfen Kindern“ im afrikanischen Kenia gespendet werden soll.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Aktuelle Nachrichten aus der Segeberger Zeitung
Mehr aus Nachrichten aus Segeberg 2/3