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Im Wildpark fliegen sie wieder

Falkner-Saison in Eekholt Im Wildpark fliegen sie wieder

Der Wildpark Eekholt hat die Falkner-Saison eröffnet. Shows mit Falke, Seeadler oder Bussard stehen nun täglich wieder auf dem Programm. In diesem Jahr startet auch ein Publikumsliebling, der in der vergangenen Saison pausierte: Bartkauz Elvis.

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Kopf einziehen: Hier kommt der Harris Hawk Jamie im Wildpark Eekholt.

Quelle: Jann Roolfs

Großenaspe. Biologisch betrachtet ist Emma nichts Besonderes. Als Mäusebussard gehört sie zur häufigsten heimischen Greifvogelart, ihre Artgenossen lassen sich häufig hoch am Himmel sehen oder hören, sie sitzen auf Pfosten am Straßenrand. Aber aus nächster Nähe lassen sie sich nicht beobachten. Emma dagegen sitzt auf der linken Hand von Falkner Axel Imdahl, der mit ihr durch den Wildpark Eekholt spaziert. Die Besucher bleiben stehen, staunen die beiden an, sogar ein „Wow!“ ist zu hören. Auge in Auge mit einem Greifvogel, das lässt kaum jemanden unberührt.

 Seit vergangenem Sonntag bietet sich im Wildpark Eekholt wieder die Gelegenheit, Falken, Eulen, Bussard und Adler aus nächster Nähe beim Fliegen zu beobachten. Am Wochenende starteten die Falkner in die neue Saison, jetzt veranstalten sie täglich bis Ende Oktober – außer bei Regen – um 11.30 Uhr, um 14 und um 16 Uhr ihre Flugvorführungen.

 Imdahls und Emmas Runde durch den Park heißt im Jargon der Falkner „abtragen“. Die Vögel gewöhnen sich dabei an viele Reize: Menschen in der Nähe, Hunde, Geräusche und Lichter.

 „Schon spannend“ war dieser erste Tag mit Vorführungen für Falknerin Kristin Höppner: „Wir können ja nicht mit Publikum üben.“ Aber die Vögel hatten die ersten beiden Vorführungen schon gut gemeistert. Ihr Programm kennen sie, und dass ihnen bei ihren Manövern jetzt wieder viele Menschen zugucken, das hatten sie wohl erst nach einigen Flügen registriert, meinte Höppner.

 In diesem Jahr startet wieder ein Publikumsliebling, der in der vergangenen Saison pausierte: Bartkauz Elvis. Mit dem vier Kilo schweren Seeadler-Weibchen Abby ist außerdem der größte heimische Greifvogel dabei. Die Turmfalken Hanni und Nanni flitzen zwischen den Besucherreihen hin und her, Harris Hawk Jamie segelt haarscharf über die Köpfe der Zuschauer. Sakerfalke Pietsch demonstriert auf der Flugwiese seine unglaubliche Geschwindigkeit und Wendigkeit, wenn er das Federspiel jagt, mit dem Axel Imdahl ihn lockt. Zum Abschluss fängt er das Paket lässig hoch in der Luft auf.

 Nach dem Programm bekommen die Besucher Gelegenheit, sich mit Schleiereule Ronja auf der Hand zu fotografieren. „Ich muss doch mit meinem Namensvetter aufs Bild“, fand Manuela Kautz und ließ sich von ihrem Frank Matuschka ins Bild setzen.

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