10 ° / -2 ° wolkig

Navigation:
Toller Tag im Wilden Westen

Familienfest am Kalkberg Toller Tag im Wilden Westen

Nachdem im Vorjahr das Familienfest der Karl-May-Spiele bei Dauerregen fast ins Wasser gefallen war, wurde am Sonntag bei bestem Wetter gefeiert. Zum 23. Mal fand das für die Besucher kostenlose Vergnügen auf dem Karl-May-Platz vor dem Freilichttheater und im Indian Village statt.

Voriger Artikel
Vieles neu an der Dahlmannschule
Nächster Artikel
Pfade zum Verständnis

Statt des Tomahawks nahm „Häuptling Großer Wolf“ alias Nicolas König den Filzstift zur Hand und schrieb – wie alle seine Kollegen – im Indian Village fleißig Autogramme für die Fans.

Quelle: Gisela Krohn

Bad Segeberg. Es warteten zahlreiche Mitmachaktionen auf die Kinder. Spaß, Action und Geschicklichkeit standen im Mittelpunkt, wie etwa beim Bullriding, an einer Kletterwand, in einer Spielburg oder beim Kids-Single-High-Jumping.

 „Ganz besonders gut finde ich das Animal Riding, das wir als neue Attraktion dabei haben“, sagte Geschäftsführerin Ute Thienel. Bei diesen niedlichen Spielzeugtieren wie Pferden, Eseln oder Zebras können die Mädchen und Jungs durch ihre Bewegungen das mit Rollen versehene Tier „reiten“ und so vorwärts bewegen. Die weichen Plüschkörper kamen auch bei den kleinsten Besuchern gut an. Die konnten ihr Reittier zwar noch nicht selbst in Bewegung setzen, aber ließen sich gern von Eltern oder Geschwistern über den Festplatz schieben.

 Eine ebenfalls neue, spannende Aktion hatte der Landesfeuerwehrverband mit der „Feuertaufe“ aufgebaut: eine aufblasbare Spiellandschaft, die ein Feuerwehrfahrzeug vor einem „brennenden“ Gebäude darstellt. Wer hineinklettert, kann in einen Hindernisparcours eintauchen, zu dem auch der vier Meter hohe Aufstieg in das Gebäude gehört. Über eine Rutsche geht es dann wieder nach unten. Diese Attraktion war wie viele andere so begehrt, dass sich Warteschlangen bildeten.

 Eine Schlange zum Anfassen gab es hingegen am Stand des Wildparks Eekholt. Mitarbeiter Frank Buhs hielt den staunenden Besuchern eine grau-gefleckte nordamerikanische Kornnatter zum genauen Betrachten hin. Wer sich traute, durfte sie sogar streicheln – so wie die fünfjährige Lilly König. „Die Zunge hat mich gekitzelt“, berichtete die Kleine hinterher.

 Wer inmitten des ganzen Trubels etwas Ruhigeres machen wollte, hatte auch dazu Gelegenheit: beim Erlebniswald Trappenkamp ein indianisches Würfelspiel basteln, bei Segeberger Zeitung und nord express Entenangeln, bei „Räuberevents“ Bogenschießen und Schatzbeutel basteln oder sich im Tipi Indianergeschichten vorlesen lassen.

 Pünktlich zum High Noon um 12 Uhr begann wieder die begehrte Autogrammstunde mit dem Karl-May-Ensemble. Einige Fans standen schon seit 10.30 Uhr vor den Tischen an, um ganz sicher einige der Unterschriften zu ergattern. „Winnetou“ Jan Sosniok, „Old Shatterhand“ Till Demtrøder, „Ellen Patterson“ Susan Sideropoulos und „Cornel Brinkley“ Oliver Stritzel waren genauso umlagert wie alle anderen aus dem Team. Von Sonnenschirmen geschützt, schrieben sie unermüdlich ihre Namen samt Widmungen und ließen auch zahlreiche Erinnerungsfotos knipsen. Auch die gefiederten Stars der Karl-May-Spiele, ein Afrikanischer Schreiseeadler und ein Sakerfalke, hielten als Fotomodell artig still, was die edlen Greifvögel mit viel Würde meisterten.

 Mit Westernmusik im Indian Village, Trommelgruppe auf dem Karl-May-Platz und Linedance zum Zusehen und Mitmachen sowie vielen weiteren beliebten Stationen wie Balancieren auf der Slackline, Goldwaschen oder einer Runde mit dem Karl-May-City-Express durch die Altstadt – die vier Stunden des Festes vergingen wie im Fluge.

 Danach konnten die Kinder, die im „Wildwest-Kostüm“ als Cowboy oder Indianer erschienen waren, ab 15 Uhr die Vorstellung von „Der Schatz im Silbersee“ zum Sonderpreis besuchen – ein perfekter Abschluss für einen tollen Tag.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Aktuelle Nachrichten aus der Segeberger Zeitung
Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Segeberg 2/3