21 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Spurensucher für Kinder und Eltern

Familienzentrum Bad Segeberg Spurensucher für Kinder und Eltern

Sie alle gehören in einem großen Familienzentrum zusammen: Kita Christiansfelde, der dazugehörige Hort, Mühlen-Kita, Frühförderung – und noch vieles mehr. Nur haben das viele Segeberger noch nicht gewusst. Aus diesem Grund gibt es für alle Zweige nun eine gemeinsame Dachmarke: „Familienzentrum Spurensucher“.

Voriger Artikel
Kleinkind nach Unfall schwer verletzt
Nächster Artikel
Wolfsbisse nicht ausgeschlossen

Das Familienzentrum heißt ab sofort „Spurensucher“. Das neue Logo wurde gestern von dessen Entwickler Michael Meier (von links), Amtsleiter Stephan Hartung, Leiterin Monika Saggau, Koordinatorin Uta Scharmacher und einigen Kindern vorgestellt.

Quelle: Michael Stamp

Bad Segeberg. Gestern stellte die Stadt Bad Segeberg das neue optische Konzept vor, das von der örtlichen Firma Kalkberg-Konsorten entwickelt worden ist. Während der gut zweimonatigen Arbeit hatte das kreative Team um Michael Meier gemeinsam mit den Kita-Verantwortlichen etliche Namen durchdiskutiert. So waren auch „Trave-Sonne“ und „Trave-Blick“ in Erwägung gezogen worden, ebenso „Familienzentrum Segeberg“ – daran jedoch halten die Segeberger Kliniken die Rechte.

 So wurde es ein Name, der ebenso an die Neugier der Kinder als auch an Westleute und Indianer am Kalkberg erinnert: „Spurensucher“. Das bereits vorhandene Logo mit zwei im Kleinkind-Stil gemalten Kindergesichtern wurde deutlich fortentwickelt.

 Unter dem Wort „Spurensucher“ findet sich ein dicker roter Balken, in dem die Namen der jeweiligen Einrichtungen stehen, um deren Identität nicht aufzugeben, wie Leiterin Monika Saggau betont. Eine weitere Änderung ist, dass die städtische Kindertagesstätte nicht mehr den weitgehend unbekannten Namen „Ein Forum für Kinder“ trägt, sondern nun auch offiziell so heißt, wie sie in der gesamten Stadt genannt wird: „Kita Christiansfelde“.

 Kernidee eines Familienzentrums ist, dass dort nicht nur die Kinder umsorgt werden, sondern die auch Eltern wichtige Informationen erhalten und pädagogisch mitgenommen werden.

 Das Familienzentrum mit seinen über achtzig Mitarbeitern betreut mehr als dreihundert Kinder im Alter von sieben Monaten bis zu zwölf Jahren. Es gibt im Haupthaus an der Geschwister-Scholl-Straße fünf Elementar-Gruppen für das klassische Kindergarten-Alter von drei bis sechs Jahren sowie fünf Gruppen für Kinder von sieben Monaten bis drei Jahren. Im „Haus B“ neben dem Altenpflegeheim Eichenhof in Christiansfelde werden fünf Krippen-Gruppen unterhalten. Hinzu kommen im Jugendzentrum Mühle eine Naturgruppe, zwei Elementar-Gruppen sowie eine Hortgruppe. Eine Waldgruppe ist meist in der Natur unterwegs, und in einer Regenbogengruppe spielen und lernen Kinder von zwölf Monaten bis zu sechs Jahren gemeinsam.

 In der Mühle hat auch die mobile Frühförderung ihren Stützpunkt. Das Familienzentrum wird in der Stadtverwaltung inzwischen von einem eigenen Amt betreut – für Bürgermeister Dieter Schönfeld ein notwendiger und konsequenter Schritt. „Die meisten Amtsverwaltungen haben weniger Personal als unser Kindergarten.“ Der neue Amtsleiter Stephan Hartung, der sein Büro in der Mühle hat, ist mit diesem Konzept sehr zufrieden. „Die kurzen Wege, die wir seit Oktober nutzen können, sind ein großer Vorteil. Das geht hier jetzt innerhalb von fünf Minuten. Bis zum Dienstschluss ist das meiste geklärt.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Aktuelle Nachrichten aus der Segeberger Zeitung
Mehr aus Nachrichten aus Segeberg 2/3