23 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
"Die Schule macht uns froh!"

Wahlstedt "Die Schule macht uns froh!"

Schüler, Eltern und Lehrer hatten ein großes Fest zum 50-jährigen Bestehen der Grund- und Förderschule Helen-Keller-Schule und zum 10-jährigen Bestehen der Offenen Ganztagsschule vorbereitet. Auch einige ehemalige Lehrer waren gekommen und tauschten Erinnerungen an vergangene Zeiten aus.

Voriger Artikel
Asylbewerber statt Aufschlag
Nächster Artikel
Schlangestehen zum Schunkeln

Bürgermeister Matthias Bonse und Bianka Schlizio (rechts) vom Wahlstedter Schulamt überreichten die Jubiläumszahlen als Brot an Schulleiterin Kathrin Deeg (links) und Aleksandra Hensel, Leiterin der Offenen Ganztagsschule.

Quelle: Detlef Dreessen

Wahlstedt. „Helen-Keller-Schule Do-Mi-So. Die Helen-Keller-Schule macht uns froh!“ Mit diesen auf Wolfgang Amadeus Mozarts „Kleine Nachtmusik“ gesungenen Worten begrüßte der Chor der Schule zahlreiche große und kleine Gäste in der Pausenhalle. Sie war zur Feier mit bunten Luftballons geschmückt worden.

 Neben dem Chor sorgten auch das Instrumental-Ensemble und die Trommelgruppe mit ihren jeweiligen Leiterinnen Christina Rannow, Ulla Russ-Wegner und Ingrid Andresen für musikalischen Schwung.

 In einer Caféteria auf dem Schulhof boten Viertklässler und ihre Eltern selbstgebackenen Kuchen und Kaffee an. Schulsozialarbeiter Hauke Schmalz grillte Würste; drumherum verlustierten sich die Schüler und Geschwisterkinder bei einer ganzen Reihe von Spielen.

 Dienstälteste Pädagogin war Käte Weichbrodt (75). Sie hatte einige Spiele als Geschenke und auch noch einige Klassenfotos mitgebracht und konnte als erste Lehrerin aus den Anfängen der Förderschule berichten. „Damals hieß es Hilfsschule“, schilderte sie. Die Helen-Keller-Schule war ein schlichter Anbau, in dem neben der vorhandenen Volksschule Schüler mit Behinderungen unterrichtet wurden.

 Wahlstedts Bürgermeister Matthias Bonse erinnerte an die Entscheidung zur Einrichtung der Schule unter seinem Vor-Vor-Vorgänger Horstmax Tietz. Der damalige Schulleiter Bernd Guthoff habe von Anfang an ein Herz für diese ganz besonderen Kinder gehabt, sagte Bonse und zitierte Guthoff mit den Worten: „Sollen wir uns nicht für unsere lernbehinderten Schüler freuen, dass sie eine besondere Schule für Lernbehinderte bekommen?“ Viele Schüler seien seitdem gut vorbereitet ins Leben gestartet.

 Kathrin Deeg, heute Leiterin der Grundschule mit Förderzentrum, dankte Bonse als Vertreter des Schulträgers, ebenso den Kooperationspartnern und Weggefährten. „Die Ziele waren damals die gleichen wie heute: Lücken schließen und vorhandene Begabungen zu fördern“, erklärte die Schulleiterin. Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden allerdings aufgrund des Ziels der Inklusion inzwischen an den umliegenden Schulen betreut.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Aktuelle Nachrichten aus der Segeberger Zeitung
Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

THW-Liveticker!

Alle THW-Spiele live
online verfolgen. Mit
dem THW-Liveticker

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Segeberg 2/3