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Geschlossen ins neue Zuhause

Feuerwache Geschlossen ins neue Zuhause

Die neue Feuerwache an der Süderstraße in Kaltenkirchen ist eingeweiht. Seit Freitagabend haben die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, die gemeinsam am alten Standort losmarschierten, ein neues Zuhause. Der 9,4 Millionen Euro teure Bau ist die modernste Wache in Schleswig-Holstein.

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Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr waren vom alten Standort des Feuerwehrhauses zum Neubau der Feuerwache an die Süderstraße marschiert.

Quelle: Nicole Scholmann

Kaltenkirchen. Dementsprechend stolz, froh und dankbar sind die130 ehrenamtlichen Mitglieder der Wehr, dass die Stadtvertreter nach vielen Diskussionen dem Bau zugestimmt hatten. In 20 Monaten war die Wache errichtet worden, fast ohne Schwierigkeiten, wie Wehrführer Thomas Schwedas sagte. Zwar habe es ab und an „erste Einsätze im Rohbau“ gegeben, sagte Schwedas, denn das Wasser habe dann doch mal den Bau überflutet, aber im Großen und Ganzen sei alles nach Plan verlaufen.

 Schwedas dankte nicht nur den Kommunalpolitikern für ihre Entscheidung, sondern auch und vor allem seinen Feuerwehrleuten, die gerade in den vergangenen Wochen Vollgas gegeben hätten, damit der Umzug ohne Probleme vollzogen werden konnte. Ein Höhepunkt des Umzugs war der Marsch vom alten Feuerwehrhaus am Kisdorfer Weg zur neuen Feuerwache an der Süderstraße. Es war deutlich zu merken, dass gerade die langgedienten Kameraden sich mit etwas Wehmut von ihrem alten Standort verabschiedeten. „Ich habe geheult“, gab Schwedas unumwunden zu. Er hatte viele Stunden in die Planungen, den Bau und den Umzug investiert – ein großes Dankeschön erhielt vor den mehreren hundert Gästen der Einweihung seine Frau Britta. „Schatz, ohne dich wäre es nicht so weit gekommen“, sagte der gerührte Wehrführer und holte sich ein Küsschen bei seiner Frau ab. Er habe in jüngster Zeit eigentlich nur noch einen „Boxenstop“ daheim eingelegt, gab Schwedas zu. Dafür kenne er nun in der Feuerwache „jede Schraube mit Namen“.

 Bürgervorsteher Rüdiger Gohde dankte den freiwilligen Einsatzkräften für ihre ehrenamtliche Tätigkeit. „Wir können uns auf unsere Wehr verlassen“, sagte er, um gleich anzufügen: „Und sie kann sich auf uns Kommunalpolitiker verlassen.“ Nach intensiven Diskussionen um den Bau und den Standort hatten die Stadtvertreter sich im Jahr 2013 für den Neubau entschieden.

 Bürgermeister Hanno Krause kündigte an, dass im ersten Halbjahr des kommenden Jahres bei einem Tag der offenen Tür die Feuerwache von den Bürger besichtigt werden kann. Er sprach von einem Meilenstein für die Sicherheit der Stadt. Das alte Feuerwehrhaus soll abgerissen werden. Ein Teil des Geländes übernimmt die AKN.

 Im Zuge der Einweihungsfeier wurden auch Gäste der Partnerstadt Aabenraa aus Dänemark begrüßt, die ihre besten Wünsche überbrachten. Im ersten Stock der neuen Feuerwache ist einen Dänen-Ecke eingerichtet mit Fotos und Dokumenten. Ein großes rot-weißes Schild, das enthüllt wurde, weist auf die intensive Freundschaft hin.

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