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Flüchtlinge demonstrieren für Heimleiterin

Kreishaus Segeberg Flüchtlinge demonstrieren für Heimleiterin

Rund 35 bis 40 Flüchtlinge aus Schackendorf demonstrieren seit 9 Uhr vor dem Kreishaus in Bad Segeberg. Sie setzen sich für die Leiterin der DRK-Flüchtlingsunterkunft ein, die entlassen worden sein soll. Eine syrische Familie hatte schwere Vorwürfe gegen sie erhoben.

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Vor dem Kreishaus in Bad Segeberg demonstrieren Flüchtlinge aus Schackendorf.

Quelle: Bastian Modrow

Bad Segeberg. Die aus Syrien stammende Familie hatte Strafanzeige wegen Nötigung und Bedrohung erstattet und einen Kreismitarbeiter beschuldigt, Geld für die Unterbringung aller sieben Angehörigen in einer Wohnung verlangt zu haben. Der Beschuldigte soll die Familie dabei massiv unter Druck gesetzt haben. Gestützt werden die Aussagen von einer so genannten Sprachmittlerin. Sie hatte schwere Vorwürfe gegen das DRK erhoben: „Als ich der Leiterin der Unterkunft von den Anschuldigungen der Familie gegen den Kreismitarbeiter berichtete, wurde ich entlassen.“ Das DRK wies die Behauptung zurück, räumte allerdings ein, von dem Korruptionsverdacht gegen den Kreismitarbeiter schon länger gewusst und diesen auch dem Kreis mitgeteilt zu haben. Nach der Berichterstattung in den Kieler Nachrichten soll die syrische Familie von der DRK-Leiterin schickaniert worden sein. Nun soll die Heimleiterin entlassen worden sein, das DRK hat diese Information noch nicht bestätigt.

Für die Heimleiterin setzen sich nun rund 35 bis 40 Flüchtlinge aus Schackendorf ein. Sie stehen vor dem Kreishaus und heben Transparente hoch: "Wir brauchen Sie" ist darauf zu lesen. Von wem die Demo organisiert wurde und wie lange sie dauert ist unklar. 

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