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DRK zieht sich zurück

Flüchtlingsheime DRK zieht sich zurück

Das DRK zieht sich mit Vertragsende zum 31. Oktober aus der Betreuung der Asylbewerberunterkünfte des Kreises Segeberg  im ehemaligen Gasthof am See in Warder in Rohlstorf und in der Gemeinschaftsunterkunft Schackendorf zurück. Der  Kreistag wird im Oktober über den künftigen Dienstleister entscheiden.

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Noch führt das DRK das Asylheim Schackendorf.

Quelle: Gerrit Sponholz

Kreis Segeberg. Der Vertrag ende am 31. Oktober, sagt DRK-Vorstandschef Stefan Gerke. Außerdem nehme das DRK an der Ausschreibung des Kreises für die künftige Betreuung nicht teil. Die Handvoll DRK-Mitarbeiter werde nun bei der Betreuung in den Landesunterkünften für Asylbewerber eingesetzt, etwa im Levo-Park in Bad Segeberg. Dort ist das DRK ebenfalls tätig.

 Warum das Deutsche Rote Kreuz die Kreisunterkünfte nicht mehr betreiben möchte, begründete Gerke mit einer „unternehmerischen Entscheidung“. Der Auftrag passe nicht in die Struktur des DRK.

 Elke Andrasch, Leiterin der Flüchtlingsbetreuung in der Kreisverwaltung, wollte zu den Gründen des Rückzugs nichts sagen. Das sei Sache des DRK. Auch über den Stand der Ausschreibung des Kreises schwieg sie.

 Beide Gemeinschaftsunterkünfte des Kreises sind nicht voll belegt. In Warder werden 20 bis 30 Asylbewerber betreut, in Schackendorf 50.

 Zuletzt hatte es rund um die Gemeinschaftsunterkunft Schackendorf Schlagzeilen gegeben. Ein Berater der Behörde soll Flüchtlinge genötigt haben. Und das DRK hatte einer Dolmetscherin und der Heimleitung gekündigt.

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Ein Artikel von
Gerrit Sponholz
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