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Anzüge halten 300 Grad aus

Rohlstorf Anzüge halten 300 Grad aus

Auf dem neuesten Stand ist nun die Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr Rohlstorf. Mit dem Kauf von neuen Schutzanzügen wurden die letzten materiellen Probleme nach dem Unglück vom 15. August 2014, als ein Auto mit Gastank bei einem Rettungseinsatz explodierte, behoben.

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Nun ist auch die Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehr Rohlstorf wieder komplett und sogar auf einem besseren Stand als vorher.

Quelle: Patricia König

Rohlstorf. Durch die Explosion eines Gastanks bei dem damaligen Unfall mit einem Pkw hatten einige Feuerwehrleute schwere Verletzungen erlitten. Dabei waren auch das Löschfahrzeug und die Einsatzkleidung beschädigt oder zerstört worden. Nach der zum Glück fast vollständigen Genesung der verletzten Helfer wurden die Reparatur des Fahrzeugs und die Neueinkleidung der 37 Feuerwehrmänner und -frauen notwendig.

 Schutzkleidung wird von spezialisierten Firmen hergestellt. Über die Anforderungen, die unterschiedlichen Angebote und Qualitäten ließen sich die Rohlstorfer informieren und genauestens beraten. Die Gemeindevertreter stimmten zu, in eine moderne und ergonomische Bekleidung mit maximalen Schutzwerten, vor allem gegen Hitze und Flammen, zu investieren.

 Die Anzüge schützen die Einsatzkräfte bis zu einer Temperatur von 300 Grad Celsius bei einer Fluchtzeit von 15 bis 30 Sekunden. „Das ist eine qualitative Verbesserung zu unserer früheren Schutzbekleidung“, sagte Wehrführer Stephen Kuhn. Es seien Jacken und Hosen aus der „gehobenen Mittelklasse“, verglich Björn Beeken von der Rendsburger Vertriebsgesellschaft. Die bisherigen Anzüge waren zum Teil 15 Jahre alt.

 Zur Freude der Wehr und der Gemeinde spendierte der österreichische Hersteller einen der insgesamt 37 Anzüge, bestehend aus Jacke und Hose. Insgesamt stellt die neue Schutzbekleidung der Feuerwehrleute in Rohlstorf einen Wert von 44000 Euro dar. Einen Teil zahlte die Versicherung, den großen Rest die Gemeinde.

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