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Mit dem Stiefel aufs Tor

Deathfield-Open Mit dem Stiefel aufs Tor

Von Katerstimmung keine Spur bei der großen Pfingstfete des Sportvereins Todesfelde – obwohl die „Katerfußballer“ das Jux-Turnier in Gummistiefeln für sich entschieden. Weil der fußballerische Wettbewerb mit seinen ganz eigenen Regeln allen so viel Spaß macht, kommt es im nächsten Jahr zu einer Neuauflage.

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In Gummistiefeln traten Fußballteams in Todesfelde gegeneinander an.

Quelle: Harald Becker

Todesfelde. Diesmal wurden schon zum siebten Mal die „Deathfield-Open“, die inoffiziellen Norddeutschen Meisterschaften im Gummistiefel-Fußball, ausgetragen. Tagsüber spielten acht Teams auf einem Kleinfeld in Regenschuhen Fußball, abends gab es DJ-Musik unter dem Motto „Charts meets Schlager“. Dabei ging es dann nur noch darum, die gute Laune hochzuhalten. Und dies gelang bravourös.

 Mit fünf Feldspielern, einem Torwart und reichlich Ersatzspielern traten die Teams gegen das runde Leder, wollten unbedingt zu Meisterehren kommen. Da war dann nicht filigrane sondern eher rustikale Technik gefragt. Fußball ist bei den aufgestellten Turnierregeln eine echte Herausforderung: „Neben dem ungewohnten Schuhmaterial müssen die Teams eine Frau in ihren Reihen haben“, erklärte Turnierleiter Florian Krüger.

 Sieger wurden fast unangefochten die Gummistiefel-Fußballer aus Neumünster. Sie traten unter dem vielsagenden Namen „Katerfußballer“ an und ließen bei einem Unentschieden und sonst ausschließlich Siegen nichts anbrennen. Die Raiba Füchse (Mitarbeiter der Todesfelder Filiale der Raiffeisenbank Kaltenkirchen) wurden Zweite vor Dynamo Dosenbier aus Bebensee.

 Szenenapplaus erhielt der wacker mitkämpfende Todesfelder Bürgermeister Mathias Warn. Er konnte trotz aller Bemühungen den Vorjahressieg seiner Mannschaft „Trittfest 01“ nicht wiederholen. Sein Mitspieler und sonstiger Leistungsträger Stefan Komm ließ es ruhiger angehen. Das Todesfelder Fußball-Urgestein schonte sich wohl schon für die Disco-Nacht.

 „Wir haben spannende Spiele mit guten fußballerischen Leistungen gesehen“, zog Mitorganisator Claus-Peter Dieck, der das Turnier am Mikrophon launig begleitete, ein sportliches Fazit. Für das nächste Jahr versprach er wieder Gummistiefel-Fußball in Todesfelde.

 Der Erlös des Events kommt den Sportlern des SV Todesfelde zu Gute. An der Kaffee- und Kuchentafel bedienten die Handballerinnen und halfen so ihrer Sparte ein finanzielles Plus zu erwirtschaften. Die Fußballer gaben fleißig Getränke aus, um den Gewinn in ihre Sparte zu investieren. Und die Jugend profitierte vom Verkauf der Tombola-Lose.

 Das anschließende Abfeiern bei Chart-Hits und deutschen Schlagern bis weit nach Mitternacht erhöhte die ohnehin gute Laune. „Mit über 900 Besuchern am Abend sind wir mit der Resonanz sehr zufrieden“, sagte Claus Peter Dieck, der ebenso fröhlich mitfeierte, die überaus friedliche Stimmung lobte und mit vielen fleißigen Helfern gleich nach dem Ende der Veranstaltung den Platz am frühen Morgen schon wieder aufräumte.

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