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Klinik in Schutt und Asche

Kaltenkirchen Klinik in Schutt und Asche

„Das sieht ja aus wie nach einem Bombenangriff“, sagt ein Fußgänger, als er einen Blick auf das wirft, was von der ehemaligen Paracelsus-Klinik in Kaltenkirchen noch steht. Die Abrissarbeiten sind in vollem Gange. Um das rund 49000 Quadratmeter große Gelände in einen bebaubaren Zustand zu versetzen, wird noch einige Zeit vergehen.

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Die Fassade des ehemaligen Schwesternwohnheimes, das auch auf dem Krankenhausgelände steht, wurde bereits entfernt. Am Montag beginnen die Abrissarbeiten für das Haus.

Quelle: Klaus-Ulrich Tödter

Kaltenkirchen. Das ehemalige Verwaltungsgebäude am Eingang der Klinik ist schon weg, ebenso wie die Halle, wo die Verletzten angeliefert wurden, oder das ehemalige Labor. Auch der größte Teil der Zimmer und der Operationssäle wurden schon in Schutt und Asche gelegt. Dagegen steht das ehemalige Schwesternwohnheim noch, aber die Fassade wurde bereits komplett entfernt. Wie ein Sprecher des Abrissunternehmens ATR mitteilte, werde am Montag auch an diesem Gebäude mit der Demontage begonnen.

 „Wir wollen mit dem Bau der ersten Häuser noch im Januar beginnen“, steckt Achim Behn, Pressesprecher der Deutschen Reihenhaus AG, schon einmal das Zeitfenster ab. Das Kölner Unternehmen hat das Areal gekauft und will dort den „Wohnpark am Zeisigring“ realisieren. Die Investitionssumme beträgt laut Firmenangaben rund 30 Millionen Euro.

 „Kaltenkirchen ist besonders für junge Familien ein äußerst attraktiver Lebensmittelpunkt“, findet Carsten Rutz, Vorstand der Deutschen Reihenhaus, „städtisches Leben und bezahlbares Wohneigentum lassen sich hier noch vereinbaren.“

 166 Reihenhäuser sollen auf dem Krankenhausgelände gebaut werden. Angeboten werden drei Varianten: 28 vom Typ „Lebensfreude“ mit 81 Quadratmetern Wohnfläche, 29 vom Typ „Wohntraum“ mit 116 Quadratmetern und 109 vom Typ „Wohnglück“ mit 141 Quadratmetern. Die Preisspanne reicht von 145000 bis 190000 Euro. „Der Verkaufsstart ist bereits erfolgt“, erklärt Behn, der damit rechnet, dass die ersten Eigentümer Anfang 2017 in ihr neues Eigenheim einziehen können.

 Bis dahin haben die Bagger und die Presslufthämmer noch jede Menge zu tun. Das Abbruchmaterial wird vor Ort direkt sortiert. Unterschieden wird nach Beton und Glas, Kunststoffen und Metall. Aufwendig entsorgt werden müssen etwas Asbest und ein wenig Glaswolle. Etwa 15000 Tonnen Beton werden recycelt und dann wiederverwendet.

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