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Die Besten ihrer Zunft

Circus Krone in Kaltenkirchen Die Besten ihrer Zunft

Fast 5000 Besucher, die zu den beiden ersten Vorstellungen des Circus Krone gekommen waren, bedankten sich bei den Akteuren mit nicht enden wollendem Applaus. Und das zu Recht, denn die Krone-Truppe bot ein umwerfendes Programm.

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Martin Lacey kann nicht nur gut mit Löwen und Tigern umgehen, sondern auch mit dem Nashornbullen Tsavo.

Quelle: Klaus-Ulrich Tödter

Kaltenkirchen. Vanessa und Christian Colhoun sowie Manuela und Carsten Bendlin sind kritische Zirkusbesucher. „Wir wollen schon sehen, wie die Tiere untergebracht und versorgt werden, bevor wir in die Vorstellung gehen“, sagte Vanessa Colhoun. Deshalb hatte sie zuvor schon einmal hinter die Kulissen geschaut - und war zufrieden. „Das geht hier besser zu als in manchem Zoo“, lautete ihr Urteil. Und vom Programm, dass der Circus Krone bei seiner Premiere auf dem Festplatz im Freizeitpark in Kaltenkirchen danach bot, waren die Familien dann begeistert.

 Die Artisten, Clowns und Jongleure gehören zu den Besten ihrer Zunft. „Wir bekommen im Schnitt zwischen fünf und zehn Bewerbungen von Künstlern pro Tag“, erklärte Crone-Sprecherin Dr. Susanne Matzenau nicht ohne Stolz: „Ein Engagement bei uns ist vergleichbar mit dem eines Schauspielers am Wiener Burgtheater.“ Zahlreiche hochrangige Auszeichnungen ihrer Künstler unterstützen ihre Aussagen.

 Einer der großen Krone-Stars ist der Engländer Martin Lacey. Der Dompteur - unter anderem Gewinner des goldenen und silbernen Clowns auf dem internationalen Circus-Festival in Monte Carlo - präsentiert seine große Löwen- und Tigerherde gewollt wild. Er lässt sie effektvoll fauchen und drohen. Andressierte Scheinangriffe wechseln sich mit weiten Sprüngen der Raubkatzen und dem Austausch von Zärtlichkeiten ab. Das geht so weit, dass Lacey auf einem Löwen liegt und ihm das Fell krault.

 Nicht minder atemberaubend ist die des Kolumbianers Crazy Wilson. Höhepunkt seines Auftritts ist ein Salto in zehn Meter Höhe auf dem Außenrad eines rotierenden riesigen Motorrades. Das löst einen solchen Nervenkitzel aus, dass die Besucher froh sind, wenn Wilson unbeschadet wieder festen Boden unter den Füßen hat.

 Auf keinen Fall darf der Auftritt von „Alessio“ vergessen werden zu erwähnen. Dem Italiener ist es gelungen, Aras und Mini-Papageien so zu dressieren, dass sie Flugrunden durchs Zirkuszelt drehen und ganz brav auf dem Rücken in den Händen von Kindern liegen.

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