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Kreis Segeberg richtet vierten Sperrbezirk ein

Geflügelpest Kreis Segeberg richtet vierten Sperrbezirk ein

Passanten haben in Bad Bramstedt einen toten Mäusebussard und in Hitzhusen einen toten Gänsesäger gefunden. In beiden Fällen wurde Wildgeflügelpest nachgewiesen. Das Kreisveterinäramt erklärte Bad Bramstedt und Umgebung daraufhin zum vierten Sperrbezirk im Kreis Segeberg.

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Im Kreis Segeberg hat das Veterinäramt nach Funden zweier mit Geflügelpest infizierten Wildvögel einen vierten Sperrbezirk eingerichtet.

Quelle: Stefan Sauer/dpa (Archivbild)

Bad Bramstedt. Dazu zählen neben Bad Bramstedt die Gemeinden Föhrden-Barl, Weddelbrook, Hagen, Hitzhusen, Fuhlendorf, Bimöhlen, Hasenmoor sowie Teile von Lentföhrden, Nützen und Schmalfeld. Um den Sperrbezirk herum wurde ein Beobachtungsgebiet abgesteckt, das bis in den Kreis Steinburg hinein reicht. 

Amtstierarzt Christof Hilkenbrinker erklärte, ab sofort dürfe im Sperrbezirk kein Geflügel aus den Beständen heraus genommen und aus dem Beobachtungsgebiet dürfen keine Vögel mehr herausgebracht werden. Eine Stallpflicht gilt für ganz Schleswig-Holstein. Auch Hunde und Katzen dürfen nicht frei herumlaufen.

Im Sperrbezirk gibt es nach Angaben von Hilkenbrinker 91 Geflügelhalter, im Beobachtungsgebiet 170. 

Mit den neuen Fällen wurden im Kreis seit Seuchenausbruch elf infizierte Tiere festgestellt. Das Ansteckungsrisikos sei hoch, so der Amtstierarzt. Bürger können tote Wasservögel, Greifvögel und Aasfresser (Krähen und Möwen) den Ordnungsämtern, dem Kreis (Tel. 04551/951211) und außerhalb der Geschäftszeiten der Rettungsleitstelle (112) melden.

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