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Olympiade der besonderen Art

Geowissenschaft Olympiade der besonderen Art

Viele Olympioniken werfen mit Speeren oder springen in Sandgruben. Bei der Internationalen Olympiade der Geowissenschaften knieten sich Nike Bornholdt (16) aus Trappenkamp und Lennart Pöschko (17) aus Wahlstedt dagegen in Gesteins- und Kohleablagerungen. Sie wurden dafür mit Medaillen ausgezeichnet.

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Lehrerin Silke Hlawatsch (Mitte) ist stolz auf ihre Schüler Nike Bornholdt und Lennart Pöschko, die bei der Olympiade der Geowissenschaften in Nizza (Frankreich) Silbermedaillen errungen haben.

Quelle: Detlef Dreessen

Trappenkamp. Über die Silbermedaillen von der International Earth Science Olympiade (IESO) freuten sich die Schüler der Richard-Hallmann-Schule.  Der Wettbewerb fand vom 21. bis 30. August in Nizza statt. 128 Schüler waren aus 32 Ländern angereist. Ein Jahr hatten sich Nike und Lennart darauf vorbereitet, sich jeden Dienstag in der siebten Stunden getroffen und einige freie Nachmittage investiert, um Experimente zu machen, Gesteinstypen zu analysieren und Modelle zu bauen.

Außer einem schriftlichen Test mussten alle Teilnehmer in gemischten internationalen Teams antreten. Dabei ging es um Erdzeitalter, Astronomie, Sphären sowie  Fragen der Zukunft der Menschheit. „Wir sollten zeigen, wie wir mit unserem heutigen Wissen bei der Besiedlung eines neuen Planeten vorgehen sollten“, berichtete Lennart. Seine Gruppe entschied dabei, auf Atomkraft zu verzichten, Müll und Meeresverschmutzung zu vermeiden, mit Dünger vorsichtig zu sein und erneuerbare Energien zu nutzen.

„Wir sind im Technikunterricht gut vorbereitet worden“, berichtete Lennart. Die US-Amerikaner im Team halfen bei Englisch-Problemen. Nike half in ihrer Gruppe beim Kreieren einer anschaulichen Präsentation.

Drei Tage wurde von morgens bis abends durchgearbeitet. Aber es gab auch Ausflüge in die Alpen, an die Côte d’Azur und nach Monaco. In wissenschaftlichen Einrichtungen gaben hochrangige Wissenschaftlicher Einblicke in ihre Forschung. „Sogar im Fernsehen wurde von der Olympiade berichtet“, freute sich Lehrerin Silke Hlawatsch, die mit nach Nizza fuhr. Auf Youtube ist der Film zu sehen.

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