20 ° / 13 ° Gewitter

Navigation:
Penny wird der Markt zu klein

Einzelhandel Penny wird der Markt zu klein

Bei den Lebensmittelmärkten tut sich einiges: Nicht nur die Nahkauf-Filiale am Kühneweg wird in den kommenden Monaten schließen – auch der Penny-Markt an der Eutiner Straße macht am 30. September endgültig zu. Penny strebt einen Neubau in Bad Segeberg an. Konkrete Pläne gibt es noch nicht.

Voriger Artikel
In 16 Tagen durch zehn Länder
Nächster Artikel
Abschied von Bürgervorsteher Uwe Schmidt

Nur noch bis zum 30. September werden Penny-Kunden an der Eutiner Straße einkaufen können. Die Bad Segeberger Filiale am Parkplatz Gieschenhagen bleibt erhalten.

Quelle: Michael Stamp

Bad Segeberg. 21 Jahre lang hat das kleine Einkaufszentrum an der Eutiner Straße bestanden. 1996 hatte Immobilienbesitzer Hans-Joachim Klinge das Gebäude errichtet und es an Penny, den Textil-Discounter KiK und den Schuhladen K+K vermietet. Mit 760 Quadratmetern galt Penny als zukunftsweisend aufgestellt.

Inzwischen haben sich die Zeiten im Lebensmitteleinzelhandel jedoch geändert – und was damals als groß galt, ist für viele Firmen heute nicht mehr zeitgemäß. Penny wäre gern geblieben, aber baulich war eine Vergrößerung nicht möglich.

Viele Lebensmittler setzen auf breitere Gänge und weniger hohe Regale, damit die Kunden leichter an die Produkte herankommen. Einen entsprechenden Umbau hat in Bad Segeberg gerade die Firma Kaufland hinter sich gebracht.

 Unter 1200 Quadratmetern wird kaum noch ein neues Geschäft gebaut. Der Penny-Markt war unter zusätzlichen Zugzwang geraten, weil Aldi gleich nebenan sein gerade mal zwölf Jahre altes Gebäude abgerissen und durch einen spürbar größeren Neubau ersetzt hat. Auch mit Famila und Lidl befinden sich weitere Lebensmittelmärkte im näheren Umfeld, dazu noch der Sonderpostenmarkt Jawoll.

Immobilienbesitzer strebt an, die frei werdende Fläche möglichst zügig neu zu vermieten. Sein Sohn Jens sei aktuell mit zwei oder drei potenziellen Nachmietern im Gespräch. Die benachbarten Geschäfte von KiK und K+K werden bleiben.

„Aktuell sind wir mit der Prüfung alternativer Standorte beschäftigt – mit dem Ziel, dort eine moderne und zeitgemäße Filiale zu errichten“, sagt Katrin Meyer, Regionsleiterassistenz Nord bei Penny. Im übrigen zieht sich Penny ohnehin nicht aus der Kalkbergstadt zurück. Die Filiale am Parkplatz Gieschenhagen bleibt bestehen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Aktuelle Nachrichten aus der Segeberger Zeitung
Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

THW-Liveticker!

Alle THW-Spiele live
online verfolgen. Mit
dem THW-Liveticker

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Segeberg 2/3