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Senioren bilden ihren Beirat

Bad Bramstedt Senioren bilden ihren Beirat

Mit den gewählten Mitgliedern im Seniorenbeirat war es einfach. Für neun Plätze traten dreizehn Kandidaten an. Ergebnis: Zwei neue Gesichter im Gremium. Viel schwerer taten sich die Organisationen der Stadt, die Vertreter in den Rat entsenden dürfen: Ein Vierteljahr hatten sie Zeit, ihre Delegierten zu benennen – aber nur die evangelische und die katholische Kirche schafften es rechtzeitig.

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Aktive und künftige Mitglieder des Bad Bramstedter Seniorenbeirats, bestehend aus Gewählten und Delegierten aus den sozialen, politischen sowie kirchlichen Institutionen.

Quelle: Jann Roolfs

Bad Bramstedt. Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach gab sich gestern beim Kennenlern-Termin der aktiven und künftigen Mitglieder des Seniorenbeirats als Verwaltungschef selbstkritisch: „Die Wahlinformation war nicht optimal“. Geheilt werden soll das Ganze nun mit einer Satzungsänderung. Die wird bei der ersten Sitzung des neuen Seniorenbeirats im August auf der Tagesordnung stehen.

 Dann werden die Vertreter der Über-60-Jährigen auch einen neuen Vorsitzenden wählen müssen: Karen Helmcke stellte klar, dass sie nach sechs Jahren in diesem Amt nicht wieder kandidieren werde. Kassenwart Wolfgang Giehl appellierte an die Mitglieder des Beirats, rechtzeitig einen Nachfolger zu suchen: „Macht euch Gedanken, wer bereit wäre, das zu machen!“

 Bei dem Thema wurde es gleich ein bisschen lebendig, als Arnold Helmcke – Stadtverordneter der SPD und vom Sozialverband in den Seniorenbeirat entsandt – forderte, dass keiner der Delegierten den Vorsitz im Beirat übernehmen solle, sondern eines der neun gewählten Mitglieder. Bernhard-Michael Domberg von der katholischen Kirche widersprach postwendend: Es sei immer wieder schwierig, einen Vorsitzenden zu finden, da müsse jeder kandidieren dürfen.

 Bei der Frage nach den Delegierten, die zu spät gemeldet wurden, gaben sich die Senioren pragmatisch: In der großen Runde saßen auch Vertreter, die rein formal den Einzug verpasst hatten; die Sitzungen des Beirats sind ohnehin öffentlich.

 Neu in den Seniorenbeirat gewählt wurden Monika Perschke, die sich zehn Jahre lang bei der Tafel engagiert hatte, und Doris Bubritzki. Heidemarie Meins wurde als neue Vertreterin der Volkshochschule entsandt; sie sitzt gleichzeitig für die CDU in der Stadtverordnetenversammlung. Außerdem Holger Peters, der vom Bürger- und Verkehrsverein benannt wurde, und Wolfgang Hoffmann, der sich als Gast vorstellte, denn die Bramstedter CDU hat ihn immer noch nicht offiziell delegiert. Frei bleiben wird – wie bisher immer – der Platz für Bündnis 90/Die Grünen.

 Wieder in den Beirat gewählt wurden Karen Helmcke, Uwe Dibbern, Wolfgang Giehl, Wolfgang Friedrichs, Jürgen Rohde, Hartmut Heidrich und Detlef Ahrens. Als Delegierte sind wieder dabei: Elli Doose (evangelische Kirche), Bernhard-Michael Domberg (katholische Kirche), Helmund Hartwich (DRK), Arnold Helmcke (Sozialverband), Hans-Werner Park (SPD) und Günther Barth (FDP).

 Am 30. Juni soll die Stadtverordnetenversammlung die Zusammensetzung des Seniorenbeirats bestätigen. Dann werden die Mitglieder zur Verschwiegenheit verpflichtet, damit sie auch bei nicht öffentlichen Tagesordnungspunkten in Stadtvertretung oder Ausschüssen dabei sitzen dürfen. Im August konstituiert sich dann der neue Seniorenbeirat.

 Sprechstunde des Seniorenbeirats ist dienstags von 9.30 bis 11.30 Uhr im Rathaus. Der Beirat organisiert viele Veranstaltungen: die monatliche Vortragsreihe „Forum im Schloss“, einen Literaturgesprächskreis, Boule, Handarbeiten für Anfänger, Theater- und Konzertbesuche, Seniorennachmittage, Fahrradtour und Chor.

 Noch-Vorsitzende Karen Helmcke wies auf einige Termine hin: Für die Zeit vom 11. bis 13. September wird der Beirat wieder Seniorentage organisieren – mit Livemusik, Lesung, Ausfahrt zu den Drehorten von „Büttenwarder“ und buntem Nachmittag.

 Das Gremium im Internet: www.seniorenbeirat-bb.de

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