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Kagem: Mehr Besucher

Kaltenkirchen Kagem: Mehr Besucher

Bei der Kaltenkirchener Gewerbemesse (Kagem) war die Steigerung im Vergleich zum letzten Mal deutlich. Es gab mehr Aussteller als 2013 und sogar erheblich mehr Gäste.

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Sara Müller (7) aus Kaltenkirchen durfte die Fühlbox der Glaserei Manske aus Bad Bramstedt testen. Sie verdeutlicht, wie viel Wärme alte Fensterscheiben nach außen abgeben, während neue wesentlich energieeffizienter sind.

Kaltenkirchen. Trotzdem bleibt noch viel Luft nach oben – wenn auch endlich einmal das Wetter mitspielt.

 Die erste Kagem hatte vor zwei Jahren auf dem Grünen Markt stattgefunden. Sie war weitgehend ins Wasser gefallen, zeitweise gab es sogar Starkregen. Dieses Mal war das Wetter zum Messeauftakt am Sonnabend wieder bescheiden: verregnet und kühl. Immerhin wurde es dann aber am Sonntag schön, so dass die vielen Vorbereitungen doch noch von Erfolg gekrönt wurden.

 Auffällig war dieses Mal, dass die Messeauftritte insgesamt wieder besser geworden sind. Viele der teilnehmenden Unternehmen präsentierten sich einfallsreich und lockten die Besucher mit guten Ideen zu sich an den Stand. Das galt beispielsweise für die AKN, die ein weithin sichtbares Andreaskreuz vor ihrem Zelt errichtet hatte. „Das fällt den Gästen sofort auf, und es ist leicht, mit ihnen ins Gespräch zu kommen“, sagte AKN-Mitarbeiter Robert Gendreizig. Das Hauptanliegen des Eisenbahnunternehmens war dieses Mal, Bürger auf das Thema Sicherheit im Schienenverkehr aufmerksam zu machen. Wer sagen konnte, dass das Andreaskreuz eine Art Stoppschild ist, das auf die Vorfahrt des Schienenverkehrs hinweist, konnte am AKN-Stand sogar etwas gewinnen. Passend zum Wetter wurden Regenschirme ausgegeben.

 Insgesamt beteiligten sich 56 Aussteller aus Kaltenkirchen und dem Umland an der Kagem. Rund ein Viertel davon hatte sich zuvor noch nie auf der Messe präsentiert. Mit dabei waren unter anderem Dachdecker, Firmen der Solarindustrie, zwei Schülerfirmen, Versicherungen sowie Gewerkschafter. Vertreter der Kaltenkirchener Gemeinschaftsschulen machten vorausschauend bereits für die nächste Veranstaltung Werbung: für die erste Kaltenkirchener Ausbildungsmesse, die für den 19. September geplant ist. „Dafür suchen wir Firmen, die sich dort vorstellen wollen, und auch junge Leute, die auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind“, erklärte die Pädagogin Katrin Stüben.

 Das Bühnenprogramm wurde bewusst knapp gehalten, um nicht zu sehr vom eigentlichen Anliegen abzulenken: von den Präsentationen der Gewerbetreibenden. Für Sonnabend war daher nur das Kaltenkirchener Blasorchester eingeladen worden, für Sonntag das Duo Saitensprung sowie die Kaltenkirchener Band Soateba. Ein halbes Dutzend Firmen nutzte außerdem die Gelegenheit, sich in einer Art kurzer Talkshow mit Moderator Carsten Kock zu präsentieren.

 Die Kagem wurde wieder vom Ring für Handel, Handwerk und Industrie ausgerichtet, einem Zusammenschluss von Kaltenkirchener Unternehmen. Insgesamt kamen nach Angaben von Messeorganisator Ludwig Reese rund 7000 Besucher. Das war im Vergleich zur ersten Auflage auf dem Grünen Markt ein guter Erfolg. Als Manko erwies sich allerdings, dass es wieder nur viele kleine Attraktionen gab, aber keinen wirklichen Publikumsmagneten als Zugpferd. An alte Erfolge der Kaltenkirchener Gewerbemesse auf dem Festplatz konnte die diesjährige Kagem daher trotz aller Bemühungen nicht anknüpfen.

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