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Schneller surft keine Schule

Schulzentrum Leezen Schneller surft keine Schule

Schnelle Internetverbindungen werden in fast allen Lebensbereichen zunehmend wichtiger – auch für Schulen. 650 Grund- und Gemeinschaftsschüler sowie 50 Lehrer des Schulzentrums Leezen dürfen sich jetzt glücklich schätzen: Mit Spitzentempo können sie durch das Internet surfen.

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Die 13-jährige Wahlstedterin Sydney Buchholz (Klasse 8a) ist begeistert vom schnellen Internet und dem Smartboard, das bereits vor vier Jahren die alte Kreidetafel an der Gemeinschaftsschule in Leezen ersetzt hat.

Quelle: Alexander Christ

Leezen. Mitarbeiter der Oeringer Niederlassung der Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser aktivierten vor wenigen Tagen den neuen Internetzugang. „Der Glasfaseranschluss ermöglicht garantierte Mindestgeschwindigkeiten von 200 Megabit pro Sekunde im Hoch- und Herunterladen. Keine andere Schule des Landes hat eine schnellere Internetverbindung“, versicherte Regionalmanager Ralf Pütz bei einem Besuch im Leezener Schulzentrum.

 Schulleiter Thomas Pachaly war begeistert: „Die neue Internetverbindung eröffnet uns neue Möglichkeiten des Lernens. 200 Megabit pro Sekunde ermöglichen es, Lehrfilme aus Mediatheken ohne nerviges Ruckeln anzusehen und für den Unterricht benötige Informationen schnell abzurufen.“

 Bislang war Pachalys Schule an ein Netz angeschlossen, das maximal 1 Megabit pro Sekunde im Download und 0,3 Megabit im Upload ermöglichte. Diese Geschwindigkeiten wurden in einem sogenannten Speedtest gemessen. Mit diesem langsamen Tempo sind höchstens Textdateien ruckelfrei abrufbar.

 Die Lehrer und Schüler der Grund- und Gemeinschaftsschule arbeiten ab Klassenstufe fünf aber bereits an Smartboards statt Kreidetafeln. Dies sind internetfähige Lehrtafeln. Sie können die nun gewaltigen Datenmengen in Sekundenschnelle problemlos verarbeiten. Videorekorder, DVD-Player und Fernsehgeräte werden Dank des schnellen Internets nicht mehr benötigt.

 Dass noch erheblich mehr Tempo möglich wäre, betonte Andreas Dankert, Vertriebsmitarbeiter der Deutschen Glasfaser mit Stammsitz in Borken (Nordrhein-Westfalen). „Im Geschäftskundenbereich versorgen wir inzwischen viele Unternehmen mit Anschlüssen, die Datenübertragungsgeschwindigkeiten von einem Gigabit pro Sekunde ermöglichen“, sagte Dankert. Und selbst darüber hinaus sei noch mehr Tempo problemlos möglich.

 In einem Punkt beschränkt sich das Leezener Schulzentrum aus freien Stücken. Es verzichtet auf ein schuleigenes WLAN, also ein kabelloses Funknetz mit Internetanschluss. „Diese Option wollen wir lieber nicht nutzen“, schmunzelte Pädagoge Pachaly. Besitzer von Smartphones könnten sich privat in ein WLAN-Netz, entsprechende Zugangsrechte vorausgesetzt, einloggen. Das sei bei einer Übertragungsleistung von 200 Megabit pro Sekunde eine große Versuchung.

 Zum Abschluss ihrer Stippvisite übergaben die Vertreter der Deutschen Glasfaser noch einen symbolischen Scheck über 300 Euro. Das Geld will die Schule für den Kauf zusätzlicher EDV-Technik verwenden.

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