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Dorfschule in guten Händen

Groß Kummerfeld Dorfschule in guten Händen

Die Grundschule Groß Kummerfeld bekommt nach den Sommerferien eine neue Schulleiterin. Der Schulleiterwahlausschuss aus Eltern, Lehrern und Gemeindevertretern wählte am Donnerstag Juliane Carstensen. Sie kommt von der Grund- und Gemeinschaftsschule in Boostedt.

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Juliane Carstensen schaute sich das Leben der Grundschule Groß Kummerfeld schon einmal an.

Quelle: Detlef Dreessen

Groß Kummerfeld. Die Lehrerin, die mit Ehemann und drei Kindern im Alter von zwei bis acht Jahren in Hartenholm wohnt, unterrichtet seit neun Jahren an der Grund- und Gemeinschaftsschule in Boostedt. Die Groß Kummerfelder Schule habe sie nur einmal im Zusammenhang mit der Stellenbesetzung angeschaut, sagte sie. Ein Begriff war sie ihr aber schon: Nach der vierten Klasse kommen viele Schüler aus Groß Kummerfeld zur Gemeinschaftsschule nach Boostedt.

 Im Rahmen von Fortbildungen, die auf die Leitung von Schulen hinarbeiten, habe sie gemerkt, dass diese Herausforderung für sie die richtige sei, sagte die 35-Jährige. „Studiert habe ich Deutsch, Englisch und Deutsch als Zweitsprache, aber unterrichtet habe ich alles, was gebraucht wurde“, berichtete sie.

 Bürgermeister Jörg Wrage freute sich, dass die Schule nahtlos in guten Händen sei. Ganz einfach ist die Suche nach Schulleitern zurzeit offenbar nicht. Carstensen war die einzige Bewerberin. Den Grund dafür erklärte sie sich mit einer mangelnden Attraktivität solcher Posten. „Man hat eine hohe Unterrichtsverpflichtung und gleichzeitig viel Verwaltungsaufwand.“ Trotzdem freue sie sich. „Es war immer mein Traum, an einer Dorfschule zu unterrichten.“

 Zu den Gratulanten zählte Erika Dohm, die bisherige Schulleiterin. Sie scheidet nach 30 Jahren aus Altersgründen aus. Einiges verbindet die beiden Pädagoginnen mit einander: die Freude am Reisen, Lesen und Tanzen, wenn auch Juliane Carstensen moderne Tänze bevorzugt wie Hip Hop, Videoclip-Dancing und Zumba. Fast gleich ist auch das Alter des Dienstantritts als Leiterin: „Als ich anfing, war ich 35 Jahre alt“, berichtete Erika Dohm.

 Allerdings sah die Schule, die heute von 90 Erst- bis Viertklässlern besucht wird, zum Beginn der Amtszeit von Erika Dohm ganz anders aus: „Wir hatten 22 Schüler und zwei Klassenzimmer und waren zwei Kolleginnen.“ Unterrichtet wurden jahrgangsübergreifend die Erst- und Zweitklässler in einem Raum und die Dritt- und Viertklässler im anderen. Seitdem war laufend neu angebaut worden bis hin zur großen Sporthalle.

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