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Windpark wird wohl kleiner

Groß Rönnau / Blunk Windpark wird wohl kleiner

Die Planungen für ein Gebiet mit neuen Windkraftanlagen bei Groß Rönnau und Blunk gehen in die nächste Phase. Der Investor, die Firma Nadeva aus Glücksburg, hat Grundeigentümern Entwürfe für Kooperationsverträge zugesandt. Demnach sind wohl nur noch neun und nicht mehr elf Masten geplant.

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Klaus Rathje wird den Pachtvertrag mit dem Windpark-Investor nicht unterzeichnen. Er sorgt sich um den Tierbestand an seinem Biotop, neben dem Windkraftanlagen gebaut werden sollen.

Quelle: Gerrit Sponholz

Groß Rönnau / Blunk. „Ich werde nicht unterschreiben“, kündigt Klaus Rathje an. Der Groß Rönnauer, der auch Kreisjägermeister ist, gehört zu den rund 35 Grundbesitzern, die direkt oder indirekt betroffen wären vom Windpark. Sie würden Gelände verpachten oder für die Störung durch die Windkraftanlagen im direkten Umfeld entschädigt. Rathje wäre Nachbar einer möglichen Anlage. Er besitzt ein rund 2,5 Hektar großes Biotop mit Teich. Das sieht er durch die Masten gefährdet.

Sorge um Biotop

Das Biotop sei vor 30 Jahren angelegt worden, berichtet Rathje. Dort und in der Umgebung fühlten sich Kraniche, Graureiher und Neuntöter wohl, gebe es Damwild und zögen Krähen ihre Flüge vom Kurpark in Bad Segeberg zu Nahrungsquellen in Krems II. Auch Rotmilane seien schon gesehen worden.

6500 Euro Entschädigung

Rathje verzichtet auf die zugesagte Einnahme von Nadeva. Demnach sollte er rund 6500 Euro pro Jahr erhalten.

Bislang ist die von Nadeva ins Auge gefasste Fläche kein Eignungsgebiet. Darauf, dass das Land sie doch noch dazu erklärt, hofft die Firma. Sie äußert sich derzeit nicht zum Stand.

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Gerrit Sponholz
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