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Geheimplan für elf neue Windkrafträder

Groß Rönnau Geheimplan für elf neue Windkrafträder

In Groß Rönnau rumort es. Hinter verschlossenen Türen wird von einem Unternehmen und den Landeigentümern der Bau von bis zu elf Windkraftanlagen geplant. Anwohner fühlen sich hintergangen und fürchten durch die Masten neue Lärm- und Sichtbehinderungen.

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Wie hier bei Neuengörs sollen nun auch bei Groß Rönnau und Blunk Windkraftanlagen gebaut werden. Sie wären mit Rotoren 180 Meter hoch.

Quelle: Detlef Dreessen

Groß Rönnau. Das Projekt schien vor Monaten unrealistisch zu sein, als das Land die drei Teilflächen entlang einer Stromleitungstrasse und an der L68 nach näherer Prüfung als nicht geeignet bezeichnet hatte. Dass es bei dieser Bewertung bleibt, glaubt Geschäftsführer Kristian Schachlewitz von der Windprojektfirma Nadeva (Glücksburg) aber nicht.

Investor: Land wird Fläche freigeben

Er sieht gute Argumente für den Bau von Windkraftanlagen an dieser Stelle, und will sie dem Land vortragen. Er lässt Fachgutachten erstellen und sprach mehrfach mit Landbesitzern, um das Gelände pachten zu können. Dort stieß er überwiegend auf Zustimmung. 

Bis zu 180 Meter hoch

Geplant sind bis zu elf Anlagen, mit Rotoren gemessen bis zu 180 Meter hoch. Nachts soll kein Dauerwarnlicht blinken, sondern als „Passivradar“ nur dann, wenn sich Flugzeuge nähern. Sie sollen nicht näher als 900 Meter von den Dörfern und 500 Meter von Einzelhäusern stehen. Pro Anlage rechnet die Firma mit Investitionskosten von 4,2 bis 4,8 Millionen Euro.

Einige Bürger, die Wind von der Sache bekamen, protestieren gegen die Baupläne. Bürgermeisterin Gesche Gilenski ist überrascht von den Plänen, will sie als Thema in die nächste Gemeindevertretersitzung bringen.

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Ein Artikel von
Gerrit Sponholz
Segeberger Zeitung

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