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Großenaspe Ideen für den Garten

Großenaspe. Pflanzen und alles, was man sich an Dekoration in den Garten stellen kann, bildeten das Angebot der rund 150 Aussteller, die auf Hof Bissenbrook beim Frühjahrs-Gartenzauber ihre Stände aufgebaut hatten. Trotz Sonnenschein am Sonntag kamen nur knapp 7000 statt wie sonst rund 10000 Besucher.

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Karin Marquardt kommt regelmäßig aus Rostock zum Gartenzauber nach Großenaspe und ließ sich vom schlechten Wetter nicht beeindrucken.

Quelle: Jann Roolfs

Grossenaspe. „Einfach gucken“, dafür kommt Hanna Ashman immer wieder zum Gartenzauber. „Sich inspirieren lassen“, ergänzt ihre Mutter Ute und fügt hinzu: „Und immer etwas kaufen.“ Wie den beiden Frauen aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde ging es vielen Besuchern bei der Gartenmesse in der Großenasper Feldmark: Sie bummelten, sammelten Ideen und gingen dann mit vollen Plastiktüten nach Hause oder mit Schubkarren zum Depot.

 „Der Gartenzauber zählt zu den guten Märkten“, befand Otto Seeger. Er bietet zusammen mit seiner Frau in Bissenbrook zwei Mal im Jahr Laternen und Selbstgemaltes an. Bei ihm kaufen „viele Wiederholungstäter“, wie er sagt. Ein aktueller Trend wollte allerdings noch nicht recht verfangen: „Kupfer ist ja eigentlich angesagt“, berichtete Seeger von anderen Messen, „wird aber wenig gekauft. Das ist noch nicht angekommen.“

 Der Freitag und der Sonnabend litten in diesem Jahr unter dem Wetter. „Es könnte besser sein“, kommentierte Seeger die Geschäftslage: weniger Besucher als sonst, und bei regnerisch kühlem Wetter mangelte es an Kauflust. Edna Kestner vom Gartenzauber-Team stöhnte ebenfalls: „Wir hatten Schnee beim Aufbauen!“ Um wieder auf die üblichen mehr als 10000 Besucher zu kommen, hoffte Kestner mit den Händlern auf einen schönen 1. Mai – doch mehr als knapp 7000 Besucher wurden es nicht.

 Hinten auf der Wiese, wo die Gartenmöbel angeboten wurden, blieb es ruhig, zum Probesitzen hatte im Regen niemand Lust. Die Gastronomie-Stände draußen waren oft leer. Dafür stauten sich die Besucher am Kaffeestand in der Scheune, dort war es wenigstens trocken. Klug platziert hatte sich die Schokoladenmanufaktur gleich gegenüber.

 Knapp 20 Anbieter hatten zum ersten Mal ihre Stände in Bissenbrook aufgebaut. Einer von ihnen war Bildhauer Jared Bartz. Er bearbeitete mit einer Akku-Kettensäge Baumstämme und schnitzte aus dem Holz Büsten. Außerdem erstmals dabei: ein Buchladen aus Neumünster.

 Zu kaufen gab es Accessoires für unterschiedlich große Geldbeutel: eine kleine Gießkanne in Elefantenform für 46,80 Euro, hölzerne Obstkisten für 10 Euro, runde Schwimmfrösche für 6 bis 10 Euro, je nach Größe, oder einen kleinen, bunten Metall-Trecker, der aussah, wie aus Resten modelliert, für 26 Euro. Es gab Gartenkamine und handgefertigte, massive Gartenbänke, rundliche Frauenfiguren aus Keramik, Holzschuhe, Bürsten, Seifen, Glas- und Metallartikel.

 Wichtigste Handbewegung war am Sonnabend das Anheben des Regenschirms bei Gegenverkehr oder Überholmanövern. Blüten hatten im Farb-Wettkampf mit den knallig bunten Funktionsjacken kaum Chancen.

 Völlig unbeeindruckt vom Wetter zeigte sich Karin Marquardt. Sie kommt mit ihrem Mann in jedem Jahr aus Rostock zum Gartenzauber und steckte voller Lob für den Markt: „Es ist sehr weitläufig, sehr schön gemacht, es gibt etliche Raritäten und es ist genau der richtige Zeitpunkt, um für den Garten einzukaufen.“ Fehlt noch etwas? „Man holt sich tolle Anregungen.“ Und Funkien, die sammelt Marquardt – und kauft bei jedem Besuch ein oder zwei dieser Blumen.

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