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Bauplätze gegen den Einwohnerschwund

Großenaspe Bauplätze gegen den Einwohnerschwund

Die Gemeinde Großenaspe will den Stand von knapp 3000 Einwohner halten. „Das ist der Grund für das neue Baugebiet“, betonte Bürgermeister Torsten Klinger (CDU) beim symbolischen ersten Spatenstich auf einer Koppel am Diekstücken. Das Kaufinteresse an den 31 Grundstücken ist groß.

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Bürgermeister Torsten Klinger setzte den symbolischen ersten Spatenstich im Beisein von Kommunalpolitikern sowie Vertretern von Baufirma, Ingenieurbüro und Verwaltung.

Quelle: Einar Behn

Großenaspe..  „Bei uns sterben mehr Menschen als geboren werden, dem gilt es entgegen zu wirken“, erklärte Klinger. Andernfalls würde irgendwann die gesamte Infrastruktur leiden. Der Kaufmann hätte zu wenig Kunden, die Grundschule zu wenig Schüler, ihnen würde die Schließung drohen.

Noch allerdings ist es offenbar einfach, mit Neubaugebieten dem Negativtrend zu begegnen, auch wenn die Gemeinde von der Landesplanung strickte Wachstumsgrenzen auferlegt bekommen hat und die Ausweisung von Bauland jedes Mal einer Genehmigung des Innenministerium bedarf. „Für sämtliche 31 Bauplätze haben wir schon Reservierungen“, sagte Klinger und das, obwohl gerade erst das Baugebiet am Haus-Clausen-Ring verkauft worden sei. Mit einem zweiten Bauabschnitt soll die Erschließung am Diekstücken in den nächsten Jahren fortgesetzt werden.

Großenaspe muss für das 2,3 Hektar große Baugebiet 1,8 Millionen Euro investieren. Ende September soll die Erschließung fertig sein, erklärte  Planungsausschussesvorsitzender, Bernd Conrad (CDU). Das Bauland wird von 98 bis 125 Euro pro Quadratmeter kosten, die Grundstücke zwischen 620 und 1290 Quadratmeter groß sein.

Die Gemeinde zeigt sich beim Verkauf besonders familienfreundlich. Für Familien mit Kindern unter zehn Jahren ermäßigt sich der Kaufpreis um 1500 Euro. „Das gilt auch, wenn ein Kind in der ersten fünf Jahren nach Einzug geboren wird“, so Conrad.

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