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Immer wieder Ärger mit Müll und Lärm

Großer Segeberger See Immer wieder Ärger mit Müll und Lärm

Für Besucher der Seepromenade in Bad Segeberg hat die Stadt Schilder mit Verhaltensregeln am Großen Segeberger See aufgestellt. Ob das im Kampf gegen Vandalismus dort etwas bringt, muss sich zeigen. Dazu gehört auch der Hinweis, dass die Enten nicht gefüttert werden dürfen.

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Stadtplanerin Ute Heldt Leal (links) und Bauamtsleiterin Antje Langethal erklärten noch einmal die Verhaltensregeln an der Seepromenade.

Quelle: Matthias Ralf

Bad Segeberg. Die komplett sanierte und teilweise umgestaltete Uferpromenade ist seit der Fertigstellung im September 2014 im Sommer wie im Winter ein beliebtes und gern aufgesuchtes Ziel für die Einwohner und Gäste von außerhalb. „Leider wissen nicht alle Menschen mit diesem attraktiven Angebot umzugehen, und es kommt regelmäßig zu Vandalismusschäden und Belästigungen“, schreibt Bürgermeister Dieter Schönfeld in einer Pressemitteilung.

 Um die wesentlichen Verhaltensregeln wirklich jedem knapp und verständlich – auch in Form von Piktogrammen – näherzubringen, werden in dieser Woche an den Zugängen der Seepromenade zusätzlich Schilder aufgestellt. „Wir wollen unsere sehr schöne Seepromenade erhalten“, erklärte Bad Segebergs Bauamtsleiterin Antje Langethal während eines Ortstermins. Leider habe der Bauhof in den vergangenen Jahren großen Aufwand betreiben müssen, um Beschädigungen und Müll zu beseitigen.

 Vor allen an Wochenenden träfen sich viele meist junge Menschen, um am See zu feiern. Die Feiernden hinterließen laut Langethal häufig Überreste oder würden sogar direkt auf den Pflastersteinen oder dem Holzsteg grillen. Ein weiteres Ärgernis: Hundebesitzer lassen ihre Vierbeiner im neu angelegten Kneipp-Becken planschen. „Es ist ein Angebot für Menschen“, betonte die Bauamtsleiterin. Mit einem Hinweis auf die Schilder mit den Verhaltensregeln ließen sich Konflikte einfacher regeln, hofft Langethal.

 Was einigen Spaziergängern unter Umständen nicht bekannt nicht ist, betrifft die Wasservögel am Großen Segeberger See. „Das Füttern der Enten ist untersagt“, erläuterte Ute Heldt Leal. Viele Besucher brächten ganze Brotrationen mit, um den putzigen Wasservögeln ihrer Ansicht nach etwas Gutes zu tun. Das Problem dabei: Brotreste und die Hinterlassenschaften der Enten aus unnatürlicher Nahrung verunreinigen das Wasser. Die Qualität des kühlen Nasses könnten darunter auf Dauer leiden.

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