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Großfeuer bei Hako zerstörte Maschinen und Werkstatt

Kayhude Großfeuer bei Hako zerstörte Maschinen und Werkstatt

Bei einem Brand in der Werkstatthalle der Kayhuder Firma Hako, einem Herstellungsbetrieb für Gebäudereinigungsmaschinen und Kommunalfahrzeuge, am frühen Sonnabendmorgen kurz vor sechs Uhr, entstand ein Sachschaden im mindestens fünfstelligen Eurobereich.

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Die Fahrzeuge wurden schwer beschädigt.

Quelle: Alexander Christ

Kayhude. Ein Großfeuer hat in der Werkstatthalle des Kayhuder Unternehmens Hako erheblichen Schaden angerichtet. Der Brand war am frühen Sonnabendmorgen ausgebrochen und hat bei dem Hersteller von Reinigungsmaschinen und Kommunalfahrzeugen für einen Einsatz mit 120 Feuerwehrleuten gesorgt.

Der Schaden liegt mindestens im fünfstelligen Eurobereich, Menschen wurden nicht verletzt. Das Feuer entzündete sich nach derzeitigem Stand durch einen technischen Defekt an einer dort abgestellten Maschine. Um 5.58 Uhr am Sonnabendmorgen wurden die Feuerwehrleute aus den Wehren Kayhude, Nahe, Itzstedt, der Norderstedter Ortswehr aus Glashütte sowie Seth, Oering und Wakendorf II alarmiert.

„Bei unserem Eintreffen stand bereits ein Fahrzeug in Flammen und das Feuer sprang schnell auf andere Maschinen und Fahrzeuge über“, erklärte Nahes Wehrführer Jan Sonnenschein, der den Einsatz gemeinsam mit Kayhudes stellvertretenden Wehrführer Matthias Bellmann leitete. Die Feuerwehrleute hätten daraufhin sofort mehrere Löschangriffe gestartet. „Eine enormes Gefahrenpotential ging von mehreren in der Werkstatt abgestellten Gasflaschen aus, die wir sofort ins Freie schafften, wo sie dann abgekühlt wurden“, berichtete Sonnenschein. Ebenfalls erschwert wurden die Löscharbeiten durch den Umstand, dass die Brandschützer trotz langer Suche den zentralen Schaltschrank für die Stromversorgung nicht finden konnten. Aufgrund der enormen Strahlungswärme kam es unter dem Dach zu einer sogenannten Durchzündung, einer plötzlichen Verbrennung entflammbarer Gase. Über eine Drehleiter kletterten mehrere Einsatzkräfte auf das Dach und öffneten es.

„Das Feuer hatten wir gegen 6.30 Uhr unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis kurz vor 10 Uhr. Dann konnten wir den Einsatz beenden“, sagte Matthias Bellmann.

Wegen der Löscharbeiten wurde die B432 für zweieinhalb Stunden in Fahrtrichtung Bad Segeberg einseitig gesperrt. Insgesamt waren an dem Einsatz rund 120 Feuerwehrleute in 16 Fahrzeugen beteiligt.

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