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Neue Straße für 3,3 Millionen Euro

Großprojekt in Wahlstedt Neue Straße für 3,3 Millionen Euro

Die Kronsheider Straße in Wahlstedt wird auf ganzer Länge neu gebaut. 3,3 Millionen Euro soll das Großprojekt kosten, dessen Bauzeit rund zwei Jahre betragen soll. Jüngst wurde in Höhe des Feuerwehrhauses mit dem Abtragen der alten Fahrbahndecke begonnen. Bezahlen müssen die Anwohner einen Großteil.

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Die gerade begonnene Sanierung der Kronsheider Straße in Wahlstedt soll rund 3,3 Millionen Euro kosten.

Quelle: Michael Stamp

Wahlstedt. Von der Industriestraße bis hin zur Neumünsterstraße wird die 1,1 Kilometer lange Straße erneuert. Sie stammt größtenteils aus dem Jahre 1955. „Wir machen einen vollständig neuen Aufbau der Straße“, erklärt Frederik Kögebehn, Sachbearbeiter im Wahlstedter Bauamt. Und weil die Straße schon mal geöffnet wird, werden bei dieser Gelegenheit auch gleich die in die Jahre gekommenen Regenwasserkanäle und Schmutzwasserrohre erneuert. „Es kommt alles raus!“

Ziel für das laufende Jahr ist, das 500 Meter lange Teilstück von der Industriestraße bis zur Waldstraße zu erneuern – auch wenn das nach Einschätzung des Bauamtsmitarbeiters ein ambitionierter Plan ist. Die restlichen 600 Meter sollen dann im Jahr 2018 an der Reihe sein, aber auch ein Weiterbau bis Anfang oder Mitte 2019 wird nicht ausgeschlossen.

Wie bindet man die drei Sackgassen an den Verkehr an?

Auf die Stadtverwaltung kommen logistische Herausforderungen zu. Beim zweiten Bauabschnitt sind drei Sackgassen betroffen, die ausschließlich über die Kronsheider Straße ans Verkehrsnetz angebunden sind: Pommernweg, Ostpreußenweg und vor allem die lange und dicht besiedelte Skandinavienstraße. Hier denkt das Bauamt über eine Ampelregelung nach, bei der in der Bauphase jeweils eine Seite der Einmündung für den Verkehr freigegeben wird.

Für die Anwohner wird der Bau nicht nur zu einer echten Geduldsprobe, sondern auch zu einer kostspieligen Angelegenheit. Die Kronsheider Straße gilt als Haupterschließungstraße, bei der 60 Prozent der Kosten für die neue Fahrbahn von den Hauseigentümern zu tragen sind. Bei Gehwegen, Beleuchtung und Entwässerung müssen sie sogar 70 Prozent bezahlen. Die ersten Abschläge werden voraussichtlich im Laufe des Jahres eingefordert.

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