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Ein „vorbildliches“ Kita-Konzept

Kaltenkirchen Ein „vorbildliches“ Kita-Konzept

Im Neubaugebiet Wiesenpark entstehen nicht nur über 100 Einfamilien- und Doppelhäuser, sondern auch eine neue Kindertagesstätte. Sie wird nicht von der öffentlichen Hand gebaut, sondern von einer in diesem Frühjahr von 42 Frauen und Männern gegründeten Bürgergenossenschaft. Jetzt war Grundsteinlegung.

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Die Handwerker Thilo Seekusen und Manfred Dickmann verschweißten das Kupferrohr für die Grundsteinlegung.

Quelle: Klaus-Ulrich Tödter

Kaltenkirchen. Als ihre Aufgaben sieht die Genossenschaft die Förderung und Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit, Vorhaben des Betreuten Wohnens und der Erneuerbaren Energien. „Heute stehen wir zum ersten Mal auf einer Baustelle und realisieren unser erstes Projekt“, sagte stolz Hartmut Bödecker, Aufsichtsratsvorsitzender der Bürgergenossenschaft.

 Auch Bürgermeister Hanno Krause war rundherum zufrieden. Er sprach von einem „vorbildlichen Konzept“, freute sich über so viel privates Engagement und stabile Elternbeiträge für die Kita. Die Stadt werde als Mieter auftreten, sagte der Verwaltungschef. Betrieben wird die neue Kindertagesstätte von der Kaltenkirchener Lebenshilfe. Damit wurde ein kompetenter Partner gefunden, der sich in der Kindergartenarbeit gut auskenne, so der Verwaltungschef weiter.

 Bevor Krause, Bödecker und Brunhild Lübbert von der Lebenshilfe den Kupferbehälter, in das unter anderem auch die aktuelle Ausgabe der Segeberger Zeitung gesteckt wurde, in den gerade geschütteten Beton des Fundamentes drücken konnten, wurde das Rohr noch von den Handwerkern Thilo Seekusen und Manfred Dickmann fachmännisch verschweißt.

 Die Pläne für den rund 2,4 Millionen Euro teuren Kita-Neubau stammen aus der Feder des Oersdorfer Architekten Karsten Wulf. Entstehen wird der Bau in der Südwestecke des Baugebietes, wo er gut erreichbar ist. Auch eine ausreichende Zahl von Stellpätzen wird auf dem rund 4000 Quadratmeter großen Grundstück vorhanden sein.

 Geplant sind vier Krippengruppen für jeweils zehn Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren sowie zwei Elementargruppen mit jeweils 20 bis 22 Kindern von 3 bis 6 Jahren. Alle Gruppenräume sind nach Südwesten ausgerichtet und verfügen über einen eigenen, direkten Zugang zu den Spielflächen. Weiterhin gibt es überdachte Terrassenbereiche für die Gruppen.

 Die Kita hat 850 Quadratmeter Grundfläche. Zentraler Raum wird eine multifunktional nutzbare Halle von 85 Quadratmetern.

 Der neue Kindergarten soll im August kommenden Jahres in Betrieb genommen werden.

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