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74 Störche wurden flügge

Storchensaison 2015 74 Störche wurden flügge

Auf eine gute Storchensaison im Kreis Segeberg blickt Holger Möckelmann aus Henstedt-Ulzburg zurück. Der Storchenschutzbeauftragte beim Naturschutzbund und die Horstbetreuer zählten 34 wildlebende Brutpaare mit 74 flügge gewordenen Jungstörchen.

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Auf dem Bauernhaus von Hans-Jürgen und Anne-Grete Karstens in Seedorf machten vor wenigen Tagen Störche für eine Nacht Station. Insgesamt zwölf Tiere bezogen kurzzeitig dort Quartier.

Quelle: Jutta Neuber

Kreis Segeberg. Fünf Jungtiere mehr als im Vorjahr wurden aufgezogen. Hinzu kommen 40 angefütterte Brutpaare mit 98 Jungtieren in Hitzhusen und im Wildpark Eekholt.

 Besonders tatkräftig zeigte sich ein männlicher Altstorch in Struvenhütten. Sein weibliches Partnertier war im Juli tot am Horst in der Mühlenstraße gefunden worden. Der Witwer übernahm daraufhin die Versorgung der drei Jungvögel, die prächtig gediehen. Beide Elterntiere waren einst als Nestlinge in Hitzhusen beringt worden.

 Weitgereist waren zwei Störche, die es sich auf dem Horst bei Gut Kaden gemütlich gemacht hatten. Sie stammten ursprünglich aus Schweden und Süddeutschland. Das ergab die Auswertung der Nummern auf den Ringen, die ihnen als Nestlinge angelegt worden waren.

 Auch durch Umbauarbeiten am Horst ließen sich Störche in Sülfeld nicht stören. Bevor der alte Mast mit dem Horst durch einen neuen ersetzt werden konnte, war Mitte März bereits der erste Storch eingetroffen. Die Umbauzeit überstand er gut. Er nahm später die neue Nisthilfe ebenfalls gern an. In dem Horst wurden vier Jungstörche großgezogen.

 Die Störche waren in diesem Jahr in zwei Schüben ab Ende Februar von Afrika in den Kreis Segeberg zurückgekehrt. Die Tiere, die aus dem Süden den Weg über Spanien gewählt hatten, trafen früh ein. Die Ostzügler über die Türkei dagegen hatten wegen schlechten Wetters dort mehr Reisezeit benötigt. Ende April trudelten die letzten Störche ein.

 Besonders fleißig waren die Störche in Alveslohe, Bark, Hegebuchenbusch, Lentföhrden, Mözen, Sülfeld, Todesfelde und Struvenhütten, wo jeweils vier Jungtiere aufwuchsen.

 Keine Jungstörche gab es diesmal in Heidmühlen, Sievershütten und Naherfurth. In Sievershütten und Heidmühlen hatten Fremdstörche die Brut zerstört, ebenso in Bark, wo später aber eine zweite Brut erfolgreich war.

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Ein Artikel von
Gerrit Sponholz
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