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Vor allem Monatskarten teurer

HVV Vor allem Monatskarten teurer

Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) will seine Preise im nächsten Jahr wieder erhöhen. Eine Tarifanhebung um durchschnittlich 1,4 Prozent wird beantragt. Wenn die zuständigen Gremien zustimmen, steigen vor allem die Preise für Monatskarten.

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Die Fahrpreise im Hamburger Verkehrsverbund - hier die S1 zum Flughafen - steigen im kommenden Jahr.

Quelle: HVV

Kreis Segeberg. Wer in nur einer Zone unterwegs ist, soll 50,50 Euro zahlen, noch sind es 49,70 Euro. Wer im Gesamtbereich Busse und Bahnen einen Monat lang nutzen will, wird ab 1. Januar mit 210,80 Euro zur Kasse gebeten, statt zuvor 207,40 Euro. Die Senioren-Monatskarten werden erstmals die 100-Euro-Marke übersteigen und 101,80 Euro kosten. Um 10 Cent auf 1,60 Euro erhöht sich der Einzelpreis auf der Kurzstrecke.

 Zur Begründung beruft sich der HVV auf seinen Tarifindex, der auf der Kostenentwicklung für Personal, Diesel und Strom bei den Verkehrsunternehmen sowie auf der allgemeinen Verbraucherpreisentwicklung beruhe. Der Dieselpreis ist weiter relativ niedrig und die Verbraucherpreise werden auch in diesem Jahr voraussichtlich nur leicht ansteigen. Das dämpft den Einfluss der steigenden Personalkosten auf den Index, die Preisanhebung liege somit erneut unter den Werten der Vorjahre, erklärt der HVV. Im laufenden Jahr wurden Fahrkarten um 1,9 Prozent teurer.

 „Die jährliche Tarifanpassung gleicht die Kostensteigerungen bei den Verkehrsunternehmen aus“, sagte HVV-Geschäftsführer Lutz Aigner.

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