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Böge: „Der Kampf hört nicht auf“

Hasenmoor Böge: „Der Kampf hört nicht auf“

Die verheerenden Terroranschläge von Brüssel haben die Europäische Union in ihrem Zentrum getroffen. Ganz in der Nähe war auch der Europaabgeordnete Reimer Böge (CDU) aus Hasenmoor. „Das sind Bilder, die man nicht so schnell vergisst“, sagte er.

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Europaabgeordneter Reimer Böge aus Hasenmoor.

Quelle: Archiv

Hasenmoor. Der 64-jährige CDU-Politiker aus Hasenmoor war zum Zeitpunkt der Anschläge in der belgischen Hauptstadt. „Meine Wohnung liegt nur 100 Meter von der Metrostation Maelbeek entfernt“, erzählte Böge. Er sei bereits um 8 Uhr in einer Vorbereitungsbesprechung für einen Ausschuss gewesen und wurde um 8.15 Uhr per SMS von seinem Sohn über die Explosion informiert. Erst nach der Besprechung wurde ihm das Ausmaß des Anschlags bewusst.

 „Da wird einem klar: zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort, dann ist man persönlich betroffen. Da ist man nicht Herr seines Schicksals.“ Den gesamten Tag über habe er nur Blaulicht gesehen. „Ich bin jetzt seit 26 Jahren in Brüssel unterwegs, zwei Mal in der Woche auch am Flughafen. Aber am folgenden Tag herrschte eine gespenstische Ruhe, die es sonst nicht gibt.“

 Jetzt sei er froh, in Hasenmoor zu sein, erklärte Böge, betonte aber mit Blick auf seine baldige Rückkehr nach Brüssel: „Man muss mit Gottvertrauen wieder auf die Straße gehen. Unsere Gesellschaft beruht auf Freiheit und Toleranz. Aber der Kampf um unsere Werte und Prinzipien hört nicht auf. Wir müssen jetzt gemeinsam Flagge zeigen.“ lti

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