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Geheimwaffe Polonäse

Hasenmoor Geheimwaffe Polonäse

Erst kamen die Kinder auf ihre Kosten, dann feierten die Erwachsenen. Die beliebten Faschingsveranstaltungen füllten bei ihrer 13. Auflage wieder die Sporthalle in Hasenmoor. Insgesamt kamen rund 700 Gäste. Animiert wurden sie von Detlef Tischler alias DJ Mini aus Stuvenborn.

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Christian Schmidt (von links), Daniel Schaefer und Jan Springer genossen die Atmosphäre in der Sporthalle.

Quelle: Isabelle Pantel

Hasenmoor. Bei den Kindern reichte die Altersspanne der Tänzer vom Windelkind bis zum Jugendlichen, aber irgendwie schaffte es der DJ, das Publikum durchweg zu begeistern. Zu seinen Geheimwaffen zählten unter anderem Freibonbons für alle, Tanzübungen zu Party-Hits und die unverzichtbare Polonäse. Wer sich noch nicht traute, allein mitzumachen, nahm kurzerhand seine Eltern mit. So wurde die Polonäse ein unübersichtlich langer Zug, der sich querbeet durch die Halle schlängelte. Zum Anführer wurde Max Leinung aus Schmalfeld bestimmt, der in seinem Clownskostüm ins Auge stach.

 Organisiert wurde die Faschingsfeier wieder von Sportverein und Feuerwehr. Ein etwa 20-köpfiges Team war im Einsatz, damit die Karnevalisten ausgelassen feiern konnten. Alleine das Tortenbüffet war mit 22 Backwerken bestückt.

 Die Kinder achteten wie immer darauf, pünktlich mit ihren Familien zum Fasching zu kommen, um nichts zu verpassen. Bei den Erwachsenen hingegen gehört es offenbar zum guten Ton, nicht zu früh zu erscheinen. „Wir sind früher um 20 Uhr losgezogen und waren kurz vor Mitternacht wieder zuhause. Die jungen Leute von heute hingegen gehen um diese Zeit erst los“, sagte Festausschuss-Mitglied Annegret Trottenburg schmunzelnd. Daher brauchte sich ihr Team auch keine Sorgen zu machen, als der Saal gegen 22 Uhr kaum gefüllt war. Danach trudelten die Gäste jedoch schnell ein, sodass bald der richtige Party-Level erreicht war. Über 400 Erwachsene feierten bis 3 Uhr früh.

 Zu den Gästen der Party-Nacht gehörten Janet und Gunnar Gripp aus Hasenmoor. „Wir wohnen gegenüber von der Sporthalle. Bei derart kurzen Wegen muss man hier mitmachen“, meinte Janet Gripp. „Wir haben inzwischen einen Fundus von Kostümen.“ Dieses Mal hatte sie sich als Vampirin verkleidet, ihr Mann kam passend dazu als Dracula.

 Eine der auffälligsten Verkleidungen hatte Christian Schmidt aus Henstedt-Ulzburg, der als Sumo-Ringer gekommen war. Viel Luft im Ganzkörperanzug verlieh ihm einen Abend lang die nötigen Rundungen.

 Leon Riedemann und Benjamin Poznanski aus Schmalfeld hatten sich als gesichtslose Horrorgestalt und als Spiderman kostümiert. Auf welche Weise sie unter ihren Masken etwas sehen konnten, blieb ihr Geheimnis. „Das geht schon“, meinte Benjamin Poznanski.

 Auch im kommenden Jahr soll in Hasenmoor wieder Fasching gefeiert werden. Der Termin steht schon fest: 18. Februar.

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