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Als Dank gab es Matjes

Henstedt-Ulzburg Als Dank gab es Matjes

Eine lebendige Partnerschaft ist die zwischen Henstedt-Ulzburg und Usedom. Am Tag der deutschen Einheit wurde diese Freundschaft gepflegt – zünftig im Oktoberfest-Zelt. Bürgermeister Stefan Bauer begrüßte viele Vertreter der Fraktionen und Vereine. Elf Freunde aus Usedom waren dabei.

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Bürgermeister Stefan Bauer (2. von rechts) überreichte gestern Mittag an Yvonne Leppien (links), Horst Löhr und Grit Kaspereit als Dank für ihren Einsatz Weinflaschen mit Gedenkmünzen zum Tag der deutschen Einheit.

Quelle: Nicole Scholmann

Henstedt-Ulzburg. „Usedom ist ein toller Ort mit tollen Menschen“, sagte der Verwaltungschef und freute sich besonders über die Delegation aus dem Partnerort. Für Grit Kaspereit, die stellvertretende Bürgermeisterin aus Usedom, war es „eine Herzensangelegenheit, hier zu feiern“, wie sie betonte. Während sie und Yvonne Leppien vom Freundeskreis Henstedt-Ulzburg von Bürgermeister Bauer jeweils Wein erhielten, brachte die Usedomerin den Henstedt-Ulzburgern Mecklenburger Matjes, das Rezept für die passende Remouladen-Sauce sowie eine Kiste klaren Schnaps mit. Weiter brachte Kaspereit die neues Infos ihres Heimatortes mit in die Großgemeinde. Sie hoffe, dass beim nächsten Besuch der Schleswig-Holsteiner die Neugestaltung des Hafens abgeschlossen sei.

 Horst Löhr , Vorsitzender des Freundeskreises Usedom und Organisator des Programmes, freute sich, dass auch 26 Jahre nach der Wiedervereinigung der DDR und der Bundesrepulik die Freundschaften zwischen den Partnern gepflegt werden. „Es haben sich einige Freundschaften entwickelt“, sagte er. Löhr würde sich allerdings wünschen, dass mehr junge Leute den Austausch suchen. Das scheitere aber oft an den Gegebenheiten. So habe Usedom lediglich eine Grundschule. Ein intensiverer Kontakt von Jugendlichen und jungen Erwachsenen sei unter diesen Voraussetzungen schwer.

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