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Brandmanöver im Einkaufscenter

Henstedt-Ulzburg Brandmanöver im Einkaufscenter

Große Aufregung herrschte im City-Center Ulzburg (CCU). Um 19.10 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale ein Notruf wegen eines brennenden Autos in der Tiefgarage ein. Was viele der beteiligten Einsatzkräfte noch nicht wussten: Der Notfall war nicht echt, das Szenario Teil einer großangelegten Übung.

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Bedrohliche Kulisse: Der künstliche Rauch zog bei der Ankunft der Rettungskräfte durch das CCU. Die Feuerwehrleute wussten da zum Teil noch nicht, dass es sich um eine Übung handelte.

Quelle: Privat

Henstedt-Ulzburg. Als die Feuerwehren aus Henstedt und Ulzburg sowie die Polizei und das Deutsche Rote Kreuz in dem Einkaufszentrum eintrafen, hatte sich der Qualm bereits bis ins Obergeschoss ausgebreitet. Laut Übungsszenario brannte ein Pkw in der Garage, Rauchabzugs- und Sprinkleranlage waren defekt. Die Einsatzleitung rief weitere Rettungskräfte aus dem Umland zu Hilfe, um die Verletzten aus dem Gebäude zu retten. Auch die Drehleiter kam zum Einsatz, weil sich einige Besucher auf das Gründach geflüchtet hatten.

 Dass die Übung so wirklichkeitsnah ablief, war auch dem Einsatz der Jugendfeuerwehr zu verdanken. Rund 25 Jugendliche hatten sich als vermeintliche Opfer zur Verfügung gestellt und waren, als Verletzte geschminkt, im CCU verteilt.

 Die Idee zur Übung hatte Center-Manager Erich Lawrenz bei einem Besuch der Feuerwehr im CCU vor einigen Monaten. Die Rettungskräfte zeigten sich begeistert. „Dem ehrenamtlichen Engagement der Rettungskräfte begegne ich mit größtem Respekt“, sagte Lawrenz. „Denn mir ist bewusst, dass diese Kräfte es in ihrer Freizeit teilweise unter Gefährdung der eigenen Gesundheit ableisten.“

 Unterstützung für die Idee fand Erich Lawrenz nicht nur bei den Mietern des CCU, sondern auch im Rathaus und im Gewerbepark. Im Anschluss gab es noch einen Ausschank durch den Verein „Henstedt-Ulzburg bewegt“. Der Center-Manager bedankte sich zudem für das Verständnis der Besucher, die während des Einsatzes nicht einkaufen konnten, und sprach seine Hoffnung aus, so einen Einsatz nicht in Wirklichkeit erleben zu müssen.lti

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