4 ° / 3 ° Regen

Navigation:
Das Rathaus stellt sich neu auf

Henstedt-Ulzburg Das Rathaus stellt sich neu auf

Die Gemeindeverwaltung Henstedt-Ulzburg steht in den kommenden drei bis fünf Jahren vor großen Veränderungen: „Die werden es in sich haben“, kündigte Bürgermeister Stefan Bauer an. Die Verwaltung soll neu aufgestellt werden - ob in Rechnungswesen, Ortsentwicklung oder Grünflächenpflege.

Voriger Artikel
Gut ein Fünftel war zu schnell unterwegs
Nächster Artikel
Keine Entlassungen

Henstedt-Ulzburgs Bürgermeister Stefan Bauer.

Quelle: Gemeindeverwaltung

Henstedt-Ulzburg. Beispielsweise soll die Doppik – die Haushaltsaufstellung in doppelter Buchführung, ähnlich der Privatwirtschaft – eingeführt werden. Das wird viel Zeit für die Schulung der Mitarbeiter in den Fachbereichen kosten, wie Bauer erklärte. So könne es im kommenden Jahr ab und an passieren, dass das Anliegen eines Bürgers vielleicht etwas länger in seiner Bearbeitung braucht. „In der Übergangszeit geht vielleicht nicht alles so schnell, wie es erwartet wird“, sagte der Bürgermeister. Auch soll die Kinderbetreuung in den gemeindlichen Einrichtungen eine neue Organisationsform erhalten.

 Ein weiteres großes Thema ist das Integrierte Gemeindeentwicklungskonzept (Igek). „Es geht darum, zu schauen, wo Henstedt-Ulzburg im Jahr 2030 stehen wird“, erläuterte Bauer. Die Bereiche Ortsentwicklung, Verkehr und Wohnungsbau sollen genau begutachtet werden. Dafür braucht die Verwaltung zwei zusätzliche Mitarbeiter; einen Ortsplaner und eine Verwaltungskraft. Die Stellen sollen im Frühjahr ausgeschrieben werden. Vorgesehen sind im kommenden Haushalt Mittel für diese beiden Mitarbeiter. Sobald der Haushalt greift, werden die Stellenanzeigen geschaltet. Im Sommer 2017 könnten sie ihre Arbeit aufnehmen.

 Augenscheinlich für die Bürger wird eine Umstellung in Sachen Grünflächen werden. So soll die Pflege neu organisiert werden. Bauer kündigte an, dass an Plätzen, an denen viele Bürger vorbei kommen, intensiver Grünflächenpflege betrieben werden soll, als an Orten, an denen nicht so viel Betrieb herrscht. Außenbereiche könnten dann weniger gepflegt werden als Flächen im Zentrum.

 „Unsere Mitarbeiter leisten heute schon eine gute Arbeit. Durch eine kritische Analyse des Verwaltungsaufbaus und der Abläufe werden wir uns aber für die verändernden Herausforderungen in der Zukunft noch besser aufstellen“, unterstrich Verwaltungschef Bauer. Die bisher letzte Untersuchung von Verwaltung und Bauhof hatte im Jahr 1991 stattgefunden. Ab Oktober will Bauer alle zwei Wochen die Bürger über die Projekte in den vier Fachbereichen der Verwaltung vorstellen. Bei der Gemeinde sind zurzeit über 400 Menschen in Lohn und Brot.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Aktuelle Nachrichten aus der Segeberger Zeitung
Mehr aus Nachrichten aus Segeberg 2/3