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Gemeindefest könnte umziehen

Henstedt-Ulzburg Gemeindefest könnte umziehen

Bei den letzten Gemeindefesten in Henstedt-Ulzburg ließ sich nicht mehr verbergen, dass die Luft raus war. Die Besucherzahlen gingen zurück, es gab weniger Stände, im vergangenen Jahr fiel die Veranstaltung sogar aus. Daher soll nun ein völlig neues Konzept her, das einen richtigen Neustart zulässt.

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Das letzte Gemeindefest wurde 2013 gefeiert. Im vergangenen Jahr fiel es aus.

Quelle: Archiv

Henstedt-Ulzburg. Zwei Vorschläge liegen vor. Sie wurden im Kultur- und Sportausschuss vorgestellt.

 Bislang wurde das Gemeindefest alle zwei Jahre veranstaltet und ehrenamtlich organisiert. Weil der Aufwand für die Freiwilligen zu hoch war, soll die Planung nun professionalisiert werden.

 Das erste Konzept für das neue Fest wurde den Ausschussmitgliedern im November vorgestellt, das zweite in ihrer jüngsten Sitzung. Beide Vorschläge haben einen entscheidenden Aspekt gemeinsam: Sie sehen vor, das Fest vom Bürgerhausgelände in den Bürgerpark zu verlegen. „Das Areal ist so schön und würde sich daher für die Feier anbieten. Es ist schade, dass die Fläche viel zu wenig genutzt wird“, sagte Micaela Rinn. Die Eventmanagerin und ihre Kollegin Ute Brömstrup präsentierten das zweite Konzept zur Neugestaltung des Festes. Der erste Planungsentwurf wurde von Dagmar Buschbeck, Britta Ahrens-Möller und Ramona Bücker entwickelt. Für den Fall, dass sich die Gemeindevertretung für einen der Vorschläge entscheidet, würde den Planerinnen ein Honorar gezahlt werden.

 Die Vorgaben, die die Gemeinde den Konzept-Entwicklerinnen gemacht hatte, sind sehr eng. Gefeiert werden soll 2017 rund ums Bürgerhaus, in der Zeit von 13.30 bis 18 Uhr, ohne kommerzielle Standbetreiber, nur mit örtlichen Vereinen und Verbänden – und das alles mit einem sehr knappen Budget von weniger als 3000 Euro. Die Planerinnen sehen mit diesen Rahmenbedingungen wenig Chancen auf einen Erfolg.

 Micaela Rinn und Ute Brömstrup sprachen sich daher nicht nur für ein neues Festgelände aus, sondern auch für eine Ausweitung des Festes von 12 bis 23 Uhr. Um das Budget zu vergrößern, sollen Sponsoren gesucht werden. Dann ließe sich auch mehr Werbung für das Fest betreiben. Das war in der Vergangenheit ein großes Manko gewesen. Beide Planungsgruppen wollen versuchen, alle Altersgruppen für das Fest zu begeistern. Gelingen soll das durch umfangreiche Angebote, die möglichst viele Bürger ansprechen.

 Ausschussmitglieder und Verwaltungsmitarbeiter zeigten sich offen für die Ideen. Es muss aber noch geprüft werden, ob der Bürgerpark überhaupt als Festgelände genutzt werden kann und darf. Die Verwaltung hat zugesagt, diese Frage bis Mai zu klären. Erst danach steht fest, ob die Konzepte überhaupt realisierbar sind. Sollte das der Fall sein, müsste der Ausschuss noch darüber abstimmen, welchem Konzept er den Zuschlag geben möchte.

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