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Gute Nachricht für Kim

Henstedt-Ulzburg Gute Nachricht für Kim

Tolle Nachricht für die krebskranke Kim Seeger aus Quickborn: Wie die Familie mitteilte, wurde für die 17-Jährige ein Stammzellenspender gefunden. Zuvor hatten die Mitglieder einer Gruppe von Auto-Tunern im Rahmen der Aktion „Kim möchte leben“ zur Typisierungsaktion in Henstedt-Ulzburg aufgerufen.

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Sebastian Krause (von links), der Ulzburger Ortswehrführer Nils Peter Schulz, Sven Rautenberg, Kim Seeger, Jan Stehr, Selina Brüggemann, Nico Schulz und Kevin Scheirich freuten sich über die große Beteiligung an der Typisierungsaktion.

Quelle: Ron Zielinski

Henstedt-Ulzburg. Mit einem Tuner-Treffen und einer Tombola hatten Freunde und Bekannte der jungen Frau für die Registrierung geworben. Insgesamt konnten sie so 1390 Freiwillige überzeugen, sich neu für eine Stammzellenspende typisieren zu lassen, um als Spender für Kim und andere Patienten bereitzustehen.

 Hoch erfreut zeigte sich die Mutter von Kim, Kirsten Seeger. „Es waren superviele Leute hier, und ich bin jedem dankbar“, sagte die 53-Jährige während der Aktion. Für die Registrierung wurden vier Milliliter Blut aus der Armvene entnommen, oder es konnte ein Wangenabstrich mit einem Wattestäbchen durchgeführt werden. Die Proben wurden in einem Labor untersucht und in eine Datenbank von bereits knapp sechs Millionen spendenwilligen Menschen in der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) aufgenommen.

 Das Ziel ist es, Blutstammzellen mit passenden Gewebemerkmalen für Patienten zu finden, damit eine Stammzellentransplantation durchgeführt werden kann. Die Oberflächen der Spender-Körperzellen müssen genau zu den Zellen des Patienten passen, damit eine Heilung erfolgen kann. Die HLA-Merkmale (Humane Leukozyten Antigene) sind Strukturen der Körperzellen. Nur die als eigenes Gewebe erkannten Stammzellen werden vom Körper angenommen.

 Helfer Christopher Krügelstein (27) sammelt seit sechs Jahren bundesweit Spenden für die DKMS. Die Laborkosten pro Probe betragen etwa 40 Euro. „Das ist eine Supersache! Wir sind erfreut, dass sich so viele Menschen hier eingefunden haben. Das Team vor Ort hat hervorragende Arbeit geleistet, und alle haben den Tag genossen“, befand Krügelstein. Rund 45 Menschen waren bei der Aktion für die DKMS im Einsatz. Die Freiwillige Feuerwehr Henstedt-Ulzburg stellte zudem ihre Feuerwache bereit, die Wehren aus Quickborn und Tornesch richteten einen Shuttle-Service ein.

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