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„HU für Afrika“ hat sich gelohnt

Henstedt-Ulzburg „HU für Afrika“ hat sich gelohnt

Bunte Tücher, Tierskulpturen, Maske - die GemeindebüchereiHenstedt-Ulzburg war in eine passende Kulisse verwandelt worden. Die mehrmonatige Aktion „HU für Afrika“ fand ihren Abschluss. Stolzes Ergebnis ist eine Spendensumme von rund 17000 Euro. Sie wird verwendet für Wasserversorgung in Mali.

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Federführend organisiert wurde die Abschlussveranstaltung der Projektreihe HU für Afrika von der Leiterin der Gemeindebücherei Birgit Raguse (von rechts), deren Mitarbeiterin Helgrit Breitschädel sowie Sabine Ohlrich und Dr. Ulrike Riemenschneider, Mitarbeiterinnen in der Gemeindeverwaltung.

Quelle: Alexander Christ

Henstedt-Ulzburg. Im Februar hatte die Projektreihe unter der Schirmherrschaft von Henstedt-Ulzburgs Bürgermeister Stefan Bauer begonnen. Ziel der Hilfsinitiative war die Verbesserung der Wasser- und Sanitärversorgung in den Landkreisen Timbuktu und Diré in der afrikanischen Republik Mali. Ins Leben gerufen hatten sie Vertretern und Vereinen und Verbänden in der Gemeinde sowie der Quickborner Bürger Werner Lawrenz.

 Die Spenden wurden bei zwölf vorausgegangenen Benefizveranstaltungen gesammelt. Sie waren unter anderem von Henstedt-Ulzburger Chören, dem Blasorchester des Alstergymnasiums, dem Seniorenbeirat, den Henstedt-Ulzburger Kirchengemeinden, dem Rotary Club und der Olzeborchschule organisiert worden. Die Summe wird nun von der Hilfsorganisation „arche noVa - Initiative für Menschen in Not“ aus Dresden für den Bau von Sanitäranlagen und Frischwasser-Versorgungssystemen in Mali verwendet.

 „Was für ein schöner Tag für Mali, was für ein schöner Tag für Timbuktu und Diré“, freute sich Bettina Rhensius-Krohn, Honorarkonsulin der Republik Mali aus Hamburg, bei der Abschlussveranstaltung in der Gemeindebücherei mit rund 50 Unterstützern von „HU für Afrika“ und deren afrikanischen Gästen. Auch der Schirmherr war mehr als zufrieden. „Als wir das Projekt starteten, gingen wir davon aus, dass die erhofften Spenden gerade ausreichen würden, um einige schlichte Sanitäranlagen zu errichten. Das am Ende so viel Geld zusammenkam, ist ein echter Erfolg. Vielen Dank an alle Unterstützer“, sagte Bürgermeister Bauer.

 Gefeiert wurde das erfolgreiche Ende des Hilfsprojekts im afrikanischen Ambiente, für das Birgit Raguse, Leiterin der Gemeindebücherei und deren Kolleginnen gesorgt hatten. Da durfte ein afrikanischer Trommler nicht fehlen. Frank Trhabinagone aus Hamburg animierte die Anwesenden zum rhythmisch die Musik begleitenden Mitklatschen. Ein Film über das Leben der Menschen in Mali und eine abschließende Gemäldeversteigerung zugunsten von „HU für Afrika“ bildeten den Schlusspunkt der Projektreihe zugunsten der Menschen in Timbuktu und Diré. ach

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