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Positive Signale für Rewe

Henstedt-Ulzburg Positive Signale für Rewe

Fast zweieinhalb Stunden nahmen sich Vertreter der Rewe-Gruppe Zeit, um bei einer Info-Veranstaltung im Bürgerhaus mit den Henstedt-Ulzburgern ins Gespräch zu kommen. Das Interesse war beträchtlich: 250 Besucher waren gekommen, um über die Neubau-Pläne zu diskutieren, mit positiven Signalen.

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Der Rewe-Bürgerdialog interessierte viele Henstedt-Ulzburger.

Quelle: Nicole Scholmann

Henstedt-Ulzburg. „Ich freue mich sehr über die positive Atmosphäre“, sagte einer der Teilnehmer am Ende des Bürgerdialogs, „meistens hat man das in Henstedt-Ulzburg ja nicht.“ Er sprach damit wohl vielen der Besucher aus der Seele. An den vier Dialog-Stationen herrschte reger Betrieb. Vor allem das Thema Verkehr und die zu erwartenden zusätzlichen Lastwagen, die vom und zum geplanten Logistik- und Verwaltungsstandort im Gewerbegebiet Große Heidkoppel fahren sollen, standen für die Bürger im Fokus.

 Geplant ist auf einer über 30 Hektar großen Fläche unmittelbar an der Autobahn 7 ein Logistik- und Verwaltungszentrum mit Schulungsmöglichkeiten für bis zu 1000 Menschen. Rewe will 100 Millionen Euro investieren.

 Ulf Pielke vom Gewerbeverein HHG, der für die Gewerbetreibenden der Gemeinde sprach, kann an den Plänen nicht Negatives finden. Im Gegenteil: Er erwähnte die Arbeits- und Ausbildungsplätze, die entstehen und besetzt werden müssen. „Rewe ist positiv für unsere Gemeinde.“ Matthias Bähr, Rewe-Leiter Logistik National, erklärte, dass viele Arbeiten während des Baus und nach der Fertigstellung an örtliche Firmen gegeben würden. Für Elektro- und Malerarbeiten, Putzdienst und Sicherheitsservice werden lokale Partner gesucht.

 Bähr gab zu, dass das beherrschende Thema das Verkehrsaufkommen sei. „Wir müssen eine Lösung finden“, sagte er deutlich – blieb den Anwesenden aber Antworten darauf schuldig. Klar sei, dass er als Logistiker kein Interesse daran habe, dass seine Lkw im Stau stehen.

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