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Treffpunkt für PS-Fans

Henstedt-Ulzburg Treffpunkt für PS-Fans

Rund 1000 Freunde getunter Autos trafen sich im Gewerbepark in der Gutenbergstraße, um sich auszutauschen und die mehr als 500 – oft aufwendig bearbeiteten – Fahrzeuge zu bestaunen. Aus dem gesamten Bundesgebiet hatten sich die Tuner auf Einladung des „Team Riderz North“ (TRN) auf den Weg gemacht.

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Gute Stimmung, schnelle Autos: Andy Peters (rechts) aus Wedel präsentierte beim Tuner-Treffen seinen Ford Mustang GT mit 430 PS und 5 Litern Hubraum. Organisator Sebastian Krause und Tanzlehrerin Sarah Rudolph aus Hamburg waren begeistert.

Quelle: Ron Zielinski

Henstedt-Ulzburg. „Dass wir so viele Leute organisieren könnten, hatte ich nicht zu träumen gewagt“, erklärte der 21-jährige Organisator Sebastian Krause. Da der stetige Zustrom von Autos kein Ende nehmen wollte, entschied sich das TRN-Team noch vor dem offiziellen Start, nicht nur den Real-Parkplatz, sondern auch noch benachbarte Stellflächen zu nutzen. Die Autoschrauber und Motortuner kamen aus der gesamten Region – dazu Besucher aus Hamburg, Berlin, Stuttgart und München.

 Als Sebastian Krause – damals noch Schüler – beobachtete, wie Auto-Fans auf Parkplätzen fachsimpelten, dachte er sich, „dass ich so etwas in einem größeren Stil aufziehen könnte“. Zu den ersten Treffen kamen nicht mehr als 30 Teilnehmer, aber beim vergangenen „Winter-Treffen“ waren es schon über 500. Über Facebook und Whatsapp erreichen die 130 Mitglieder des Team Riderz North mittlerweile Gleichgesinnte über die Grenzen Norddeutschlands hinaus.

 Krause, Automobilkaufmann im zweiten Lehrjahr, sowie seine Mitstreiter Alex Höft und Rene Stern war es vor allem wichtig, dass die Veranstaltung gesittet abläuft, also ohne Müll, Autorennen oder sogenannte Burn-outs, bei denen die Reifen zum Durchdrehen gebracht werden, bis sich das Gummi in Rauchschwaden auflöst. „Wir hatten das Treffen mit der Polizei und den Gewerbetreibenden abgestimmt. Sie waren sich nicht ganz sicher, ob wir die Veranstaltung ohne Probleme hinbekommen würden, aber sie gaben uns eine Chance“, erzählte Krause erfreut. Die Polizei zeigte Präsenz während der Veranstaltung, musste aber nicht einschreiten.

 Spaß hatte der 19-jährige Kfz-Mechatroniker Pascal Rutz aus Kaltenkirchen. Er war mit seinem BMW auf dem Treffen und war „begeistert, dass es so etwas hier in der Nähe gibt“. Max Schmidt war mit seinem Audi S3 zu dem Treffen gefahren und freute sich besonders über einen gut aufbereiteten Mitsubishi Evo 7. Das Auto kannte er sonst nur aus Zeitschriften oder dem Fernsehen. „Die Vielfalt der verschiedenen Modelle und die Sorgfalt bei der Bearbeitung der Fahrzeuge ist sensationell“, lobte er. „Wer Bock auf Tuning hat, ist in dieser Gruppe genau richtig“, ist er sicher.

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