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Viele wollen in Mali mithelfen

Henstedt-Ulzburg Viele wollen in Mali mithelfen

Der Neujahrsempfang der Gemeinde Henstedt-Ulzburg stand gestern ganz im Zeichen des Themas „Ein Fest für Afrika“. Grund dafür war, dass es in den kommenden Monaten verschiedene Aktionen zur Unterstützung der Menschen in Mali geben soll. Der Empfang bildete den Auftakt.

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Zu den Gästen, die Bürgermeister Stefan Bauer empfing, gehörte unter anderem Ingrid Wollgast aus Henstedt-Ulzburg.

Quelle: Isabelle Pantel

Henstedt-Ulzburg. Die Gemeinde hofft, bis Ende des Jahres Spendengelder einzuwerben, um einen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitssituation in dem westafrikanischen Land leisten zu können. Um auf das Thema einzustimmen, spielte die Trommelgruppe „Djembala Talking Drum“ aus Bad Bramstedt zwischen den Wortbeiträgen.

 Bürgermeister Stefan Bauer freute sich darüber, dass sich bereits vor Monaten ein Team gebildet hat, das die Aktion „Ein Fest für Afrika“ koordiniert. „Meinem ersten Impuls folgend wäre ich auch gerne selber mit nach Mali geflogen, um dort ein entsprechendes Projekt mit eigener Hände Arbeit umzusetzen“, sagte er in seinem Grußwort. Leider habe die angespannte Sicherheitslage in Mali ihn davon abgehalten. „Das Geld aus Henstedt-Ulzburg wird dennoch dort ankommen und gut angelegt sein.“ Geplant sind in diesem Jahr unter anderem Konzerte zugunsten Afrikas, Vorträge und Infostände. Viele Vereine und Verbände im Ort haben ihre Unterstützung zugesagt.

 Als große Herausforderung für 2016 bezeichnete Bauer die Unterbringung der Flüchtlinge. Henstedt-Ulzburg hat im vergangenen Jahr 288 aufgenommen. Für 2016 wird mit 430 Neuankömmlingen gerechnet. Sie sollen möglichst dezentral untergebracht werden. Auf eine Containerlösung konnte bislang verzichtet werden.

 Bürgervorsteher Uwe Schmidt und auch der Bürgermeister lobten ausdrücklich die Arbeit des ehrenamtlichen Willkommensteams für Flüchtlinge. „Auch die vielen Geld- und Sachspenden sind schon überwältigend“, sagte Schmidt. „Dafür an dieser Stelle meinen herzlichen Dank.“ Er betonte, die Übergriffe in der Silvesternacht in Köln und anderen Städten dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Großteil der Asylbewerber zur Integration in Deutschland bereit sei und Hilfe dabei wünsche.

 Als weitere wichtige Themen für Henstedt-Ulzburg nannten Schmidt und Bauer unter anderem die Ortsentwicklung, das Aufbegehren der Gemeinde gegen die geplante Trasse der neuen Höchstspannungsleitung und die im Februar anstehende Ehrenamtsmesse.

 Wie immer kamen zum Neujahrsempfang auch die Sternsinger. Unter der Leitung von Pastor Mathias Krüger sangen sie den Gästen Lieder vor und baten außerdem um Spendengelder für Kinder in armen Ländern – dieses Mal vor allem in Bolivien. Die Henstedt-Ulzburger zeigten sich großzügig. 875 Euro kamen für den guten Zweck zusammen.

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