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Wie dunkel ist es in der Gemeinde wirklich?

Henstedt-Ulzburg Wie dunkel ist es in der Gemeinde wirklich?

Wenn die Dunkelheit aufzieht, schwindet das Gefühl der Sicherheit bei vielen Nutzern von Rad- und Fußwegen – meint jedenfalls der Kommunale Rat für Kriminalitätsverhütung in Henstedt-Ulzburg. Um diesem „diffusen Gefühl“ mit Fakten auf den Grund gehen zu können, waren Mitglieder abends unterwegs.

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Dörte Zeeb und Wolfgang Keuffel hatten sich aufgemacht, um die dunklen Ecken um die Grundschule Ulzburg zu benennen. Mit ihren Mitstreitern aus der Arbeitsgruppe Umfeldverbesserungen bereiten sie ihre Ergebnisse als Empfehlung für die Gemeinde auf.

Quelle: Lutz Timm

Henstedt-Ulzburg. Es müssen ja nicht gleich finstere Gesellen sein, die den schummrigen Weg unangenehm werden lassen. Auch eine Pfütze, herabgefallene Äste oder lockere Pflastersteine können Fahrradfahrern und Fußgängern die Tour vermiesen, wenn die Strecke schlecht oder nur wenig beleuchtet ist. Doch wo ist es wirklich zu dunkel? Und wo kommt es einem vielleicht nur so vor? „Es geht häufig um das subjektive Sicherheitsgefühl. Wir wollen aber objektiv gucken, wie die Beschaffenheit der Wege ist“, erläuterte Dörte Zeeb, Sprecherin der Arbeitsgruppe Umfeldverbesserungen , bei der Begehung rund um die Grundschule Ulzburg. Gemeinsam mit Wolfgang Keuffel überprüfte sie die Umgebung auf ihre Nutzbarkeit in der Dunkelheit. „Hier sollen sich schließlich alle sicher fühlen können.“

 Insgesamt sechs Teams der Arbeitsgruppe waren an diesem Abend unterwegs und bewerteten Orte und Verbindungswege auf ihre Tauglichkeit. Dabei achteten sie vor allem darauf, wie gut die Bereiche einsehbar sind und ob die Beleuchtung ausreicht. Auch die Beschaffenheit der Wege und die Erreichbarkeit von Treppen haben die Prüfer im Blick behalten. Im Anschluss an die Begehung der dunklen Ecken erfolgt die Bewertung mit Blick auf die Sicherheit. Anschließend wollen die Mitglieder ihre Erkenntnisse der Gemeinde vorlegen. Die Auswertung läuft noch. Schwerpunkte der Vor-Ort-Prüfungen waren Schulen mit Sportstätten und Verkehrsadern wie etwa der Korl-Barmstedt-Wanderweg.

 Auf ihrer Tour hatten Zeeb und Keuffel kaum etwas zu beanstanden, einzig ein Verbindungsweg zwischen Lindenstraße und Ahornweg erschien beiden etwas zu dunkel. „Wir müssen prüfen, ob es ein privater oder öffentlicher Durchgang ist“, sagte Keuffel, der als Vorsitzender des Kirchengemeinderats Ulzburg dabei ist. Sinn der Aktion sei es schließlich, Defizite zu benennen und dann im Dialog mit der Gemeinde Abhilfe zu schaffen. Doch nicht jede dunkle Ecke sei auch zu beanstanden, erklärte Zeeb. „Wir konzentrieren uns auf häufig genutzte Wege und müssen uns bei abseitigen Ecken auch fragen, ob man die in der Dunkelheit unbedingt benutzen muss.“

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