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Neues Naturschutzgebiet

Henstedt-Ulzburg Neues Naturschutzgebiet

Das Henstedter Moor ist ein beliebtes Naherholungsgebiet und jetzt auch ein Naturschutzgebiet (NSG). Bürgermeister Stefan Bauer und Angelika Bretschneider von der obersten Naturschutzbehörde des Landes stellten Pläne vor, die Land und Gemeinde mit der Fläche haben. Wege sollen Besucher führen.

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Das Henstedter Moor ist seit kurzem offiziell ein Naturschutzgebiet. Es soll weiter renaturiert werden. Hunde müssen in dem Gebiet an der Leine bleiben.

Quelle: Nicole Scholmann

Henstedt-Ulzburg. Bereits im Jahr 1990 war von der Gemeinde angedacht worden, dass die Moorflächen zu einem NSG umgewandelt werden könnten. Der Gedanke wurde allerdings erstmal ab acta gelegt. Erst 2008 beschäftigten die Gremien der Gemeinde sich wieder mit dem Thema. Gespräche mit dem Umweltministerium folgten, denn nur das Land kann Naturschutzgebiete ernennen. Nach biologischen Untersuchungen des Moores und etlichen Unterredungen mit den Grundeigentümer – davon vielen Landwirten – ist es nun offiziell: das 218 Hektar große Henstedter Moor ist ein Naturschutzgebiet

Das Moor liegt überwiegend in der Gemeinde Henstedt-Ulzburg sowie auf dem Gebiet der Stadt Norderstedt und der Gemeinde Tangstedt. Es grenzt direkt an das seit 2004 bestehende Naturschutzgebiet Oberalsterniederung. Neben den Moor- und Heideflächen ist das Gebiet geprägt von Nasswiesen, Sümpfen, artenreichem Grünland, Laubwäldern und Knicks. Dieser Lebensraum bietet laut der Experten spezielle Bedingungen, auf die eine Vielzahl seltener und teilweise europaweit gefährdeter wildlebender Tier- und Pflanzenarten angewiesen ist.

Wie in allen NSG des Landes gilt auch im Henstedter Moor eine Anleinpflicht für Hunde. Vorhandene Wander-, Reit- und Radwege bleiben erhalten, versicherte Bretschneider. Vielmehr sollen zusätzliche Wege angelegt werden, um die Besucher besser durch die Landschaft zu führen und wildes Queren der Flächen zu verhindern.

Die Gesamtfläche aller Naturschutzgebiete im Kreis Segeberg vergrößert sich mit dem neuen Gebiet auf 2611 Hektar; das sind rund 1,9 Prozent der Kreisfläche, verteilt auf 16 Naturschutzgebiete. Im Kreis Stormarn vergrößert sich die Größe der Naturschutzgebiete auf 3734 Hektar; das sind rund 4,9 Prozent (18 NSG).

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