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Richtfest fürs Dampfbad

Holstentherme Richtfest fürs Dampfbad

Rund 600000 Euro kostet die Holstentherme in Kaltenkirchen das neue orientalische Dampfbad „La Mamounia“ mit rund 120 Quadratmeter Grundfläche, das rund 30 Personen Platz zum Schwitzen und für Wellness-Angebote bietet. Die Eröffnung ist für Anfang 2017 vorgesehen.

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Peggy-Sue Nilsson (rechts) bereitete zur Anschauung Besucherin Manuela Albert auf ein Gesichtspeeling vor.

Quelle: Klaus-Ulrich Tödter

Kaltenkirchen. Mit Richtfesten haben die Verantwortlichen der Kaltenkirchener Holstentherme Übung, und das soll auch künftig so bleiben. „Wir möchten so ein Fest jedes Jahr begehen, denn jede Neuerung verbessert das Angebot“, sagte Geschäftsführer Stefan Hinkedey beim Richtfest für das neue orientalische Ritual-Dampfbad „La Mamounia“.

 „Passend zu unseren Anlagen fügt sich das im orientalischen Stil gehaltene Gebäude liebevoll in die Silhouette unserer Saunen-Welten ein“, geriet Hinkeldey bei der Vorstellung des Neubaus vor rund 30 Gästen ins Schwärmen.

 Die künftigen Besucher können sich auf eine exklusive Einrichtung freuen, denn Mitarbeiter der Therme haben dafür eine weite Reise auf sich genommen. Die Einkaufstour ging nach Marrakesch in Marokko, wo Möbel, Textilien und Wohnaccessoires in einer Menge angeschafft wurden, die einen 40-Fuß-Container füllte. Der wurde dann verschifft. „Die Sachen sind einfach toll und werden dem Dampfbad ein ganz spezielles Flair geben“, ist sich Nicole Maertz, Beraterin in der Saunenwelt, sicher.

 Sie und Hinkeldey erklärten den Richtfest-Gästen schon einmal, wie sie nach der Eröffnung die Besucher in eine entspannte Welt eintauchen lassen wollen. Zuerst wird die Haut in einem Dampfbad auf die Zeremonie vorbereitet. Dann geht es in einen weiteren Heißluftraum mit einer Temperatur von rund 45 Grad. Hier stehen von Hand zubereitete Peelings und Gesichtsmasken bereit. Nachdem die Haut verwöhnt wurde, kann der Gast in einen separaten Relaxbereich mit kleiner angeschlossener Dachterrasse wechseln. Sogar ein kleiner Kamin ist in der Ruhezone vorhanden. Und wer es mag, erhält Tee aus einem Samowar. „So kommen Körper und Geist zur Ruhe“, erklärt Hinkeldey.

 Um die entspannte Atmosphäre zu gewährleisten, wird der Zutritt beschränkt. Mehr als 30 Personen gleichzeitig werden sich nicht in der neue Attraktion der Holstentherme aufhalten dürfen. Wer das Ritual-Dampfbad nutzen möchte, muss einen Aufpreis von 4,90 Euro zahlen. Eingeschlossen sind in diesem Zusatzpreis alle handgefertigten Pflegeprodukte.

 Auch im nächsten Jahr geht das Bauprogramm in der Therme weiter. Nach der Eröffnung des Dampfbades ist die Umgestaltung von Eingang und Garderoben dran, ein Projekt, das sich bis 2018 hinzieht und um die 2,5 Millionen Euro kosten wird. „Diese Investitionen sorgen für deutlich mehr Attraktivität unserer Einrichtung und sichern damit auch das Wachstum“, ist sich Geschäftsführer Hinkeldey sicher.

 Kurt Barkowsky, der Aufsichtsratsvorsitzende der städtischen Betriebe, zu denen neben den Stadtwerken auch die Holstentherme gehört, ist mit den Geschäftszahlen zufrieden. Deshalb bewillige der Aufsichtsrat regelmäßig die Mittel für weitere Investitionen, sagte er. Das sei gut angelegtes Geld, denn die Holstentherme schreibe keine roten Zahlen.

 Waren es vor zehn Jahren etwa 300000 Besucher im Jahr, so passierten 2015 knapp 500000 Gäste die Thermen-Kasse. Und es zeichnet sich ab, dass diese Marke in diesem Jahr noch übertroffen wird. „Da sind wir alle sehr optimistisch“, sagt der Geschäftsführer.

 „La Mamounia“ ist im Übrigen der Name des wohl berühmtesten Hotels in Marokko, eines palastähnlichen Fünf-Sterne-Hauses in Marrakesch.

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