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Idee für Mehrfamilienhaus abgelehnt

Bad Bramstedt Idee für Mehrfamilienhaus abgelehnt

Seit Jahren klafft an der Südseite des Landwegs eine Baulücke, nachdem ein Feuer im Jahr 2012 das älteste Wohnhaus Bad Bramstedts zerstört hatte. Mehrmals haben sich die Kommunalpolitiker seitdem mit Plänen der Eigentümer für eine Nutzung des Grundstücks befasst.

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Mit der geplanten Fassade zum Landweg könnten die Kommunalpolitiker leben, nicht mit dem wuchtigen Bau in seiner Gesamtheit. Dieser passe am Standort des früheren ältesten Hauses der Stadt nicht ins Stadtbild.

Quelle: Stadt Bad Bramstedt

Bad Bramstedt. Der neueste Vorschlag für ein Mehrfamilienhaus fand in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bau- und Verkehrsangelegenheiten jedoch keine Unterstützer.

Zuletzt hatte der Planungsausschuss im Januar dem Bauherrn in Aussicht gestellt, mit dessen Vorstellungen einverstanden zu sein. Die Pläne sahen zwei jeweils zweigeschossige Gebäude mit zusammen 16 Wohneinheiten vor. Umso überraschter zeigte sich nun der Bauausschuss darüber, dass beim Kreis Segeberg ein anders lautender Bauantrag eingegangen war. Das allein sei schon ungewöhnlich, denn in der Regel bekämen zunächst die städtischen Gremien eine Bauvoranfrage. Geplant ist jetzt ein Gebäude mit 24 Wohneinheiten und Gewerberäumen am Landweg. Eine Tiefgarage mit 24 Stellplätzen soll über eine Rampe erreichbar sein.

Lediglich mit der Ansicht vom Landweg hätten alle Ausschussmitglieder leben können. Der wuchtige Baukörper, der sich dahinter befinden soll, fand jedoch keine Zustimmung. Zu dem Bauantrag hatte der Ausschuss sein Einverständnis zu geben oder eine Ablehnung zu erteilen. „Wir hatten bereits eine Lösung gefunden. Das, was jetzt vorliegt, ist das aber nicht“, stellte der Ausschussvorsitzende Volker Wrage (CDU) fest.

Wie Udo Reinbacher, der Leiter des Bauamtes, erklärte, entspreche die Ansicht vom Landweg weitgehend der städtischen Gestaltungssatzung. Reinbacher empfahl, erst einmal die Stellungnahme des Kreises zu dem vorgelegten Bauantrag abzuwarten.

Nachdem der Ausschuss Einvernehmen zum Bauantrag mit großer Mehrheit versagt hat, müssen nun Verwaltung und die Kommunalpolitiker abwarten, zu welcher Bewertung der Kreis Segeberg kommen wird.

Von Anna-Maria Persiehl

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