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Ideen für einen Gebäudetausch

Trappenkamp Ideen für einen Gebäudetausch

Die Ideen zur Ortsentwicklung gehen der Gemeinde Trappenkamp nicht aus. Nach Erlebnismeile, Neubaugebieten, Planungen für Seniorenzentrum und der Runderneuerung des Sportzentrums denkt Bürgermeister Harald Krille jetzt darüber nach, ein Kunst- und Kulturzentrum einzurichten.

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Bisher befinden sich am Ostlandplatz Schulungs- und Versammlungsräume der Feuerwehr. Hier könnten Kunst und Kultur einziehen.

Quelle: Detlef Dreessen

Trappenkamp. Die Idee steht im Zusammenhang mit einem großen Gebäude- und Flächentausch. Die Feuerwehr müsse aus ihrem jetzigen Domizil am Ostlandplatz ausziehen, weil die Gebäude dort nicht mehr reichen, erläuterte Krille. Weil die Einwohnerzahl gewachsen ist, müsse im kommenden Jahr ein weiteres Löschfahrzeug beschafft werden. „Das steht im Feuerwehrbedarfsplan“, erklärte Krille. Die Garagen am Ostlandplatz reichen dann nicht aus. Deshalb müsse die Feuerwehr umziehen. Möglicherweise stehe für 2017 oder 2018 auch die Anschaffung einer Drehleiter an, damit der Brandschutz im Hochhaus und der geplanten Seniorenwohnanlage in der Gablonzer Straße gesichert bleibt. Wohin die Wehr ausweichen kann, sei noch offen, sagte Krille. Eine Fläche, die in der Vergangenheit schon ins Auge gefasst wurde, ist das Gelände der ehemaligen Getränkefirma Ducke in der Rudolf-Ducke-Straße.

 In die bisherigen Schulungs- und Versammlungsräume der Wehr könnte das Jugendzentrum einziehen. Dessen Leiterin Svenja Lutkat wünscht sich schon lange durchweg ebenerdige Räume mit Zugang zu Außenanlagen. Die bisherige Unterbringung des Jugendzentrums im ehemaligen Gebäude der Kommandantur des Marinesperrwaffenarsenals gilt schon lange als problematisch. Die Räume im Obergeschoss sind nur über eine Treppe zu erreichen und kaum von einer einzigen Leitungsperson zu beaufsichtigen.

 Krille kann sich vorstellen, dass nach dem Umzug des Jugendzentrums in dem traditionsreichen Haus an der Hermannstädter Straße, das in früheren Jahren auch schon einmal eine Schule beherbergte, ein Museum untergebracht wird. Der Museumsbunker in der Goethe-Straße platzt ebenfalls schon seit langem aus allen Nähten.

 Außer dem Museum kann sich Krille auch Wohnungen und Ateliers im bisherigen Jugendzentrum vorstellen. „Kunststudenten können dort zwei oder drei Monate wohnen, arbeiten und ihre Werke ausstellen.“ Eine Anbindung der benachbarten Kunstschmiede Tischler an das Terrain sei ebenfalls denkbar. Sogar ein Brauhaus mit Café hat in Krilles Vision Platz.

 All das seien noch vage Ideen, betont der Bürgermeister. Die Gemeindevertretung habe noch keine Beschlüsse gefasst. Bisher habe er den Vorschlag nur im Rahmen einer Zukunftswerkstatt vorgestellt. Aber ein Alleinstellungsmerkmal wäre solch ein Kunst- und Kulturzentrum schon. „Es würde gut zur besonderen Bedeutung der Gemeinde für die Region passen.“

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