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„Linse“-Filme: Nächste Staffel

Im Kino in Bad Segeberg „Linse“-Filme: Nächste Staffel

Seit Jahren bietet der Verein Lichtspielkunst in Segeberg (Linse) die Reihe „Filmkunst“, in der Werke abseits der Hollywood-Massenware laufen. Dreizehn Filme werden bis Anfang Juli jeweils dienstags gezeigt. Beginn ist jeweils um 17.30 und 20 Uhr im CinePlanet5 (Oldesloer Straße).

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Devid Striesow spielt Hape Kerkeling in „Ich bin dann mal weg“ nach dem gleichnamigen Buch des bekannten Entertainers.

Quelle: Archiv

Bad Segeberg. 12. April: Die Schüler der Madame Anne. An einem Gymnasium in einem Pariser Brennpunkt-Vorort lässt eine Lehrerin ihre schwächste Klasse an einem Geschichtswettbewerb über den Holocaust teilnehmen. Bald zieht das Thema die Schüler so in seinen Bann, dass sich festgefahrene Meinungen verschieben. Der Film unter Regie von Marie-Castille Mention-Schaar beruht auf einer wahren Begebenheit.

 

 19. April: Das brandneue Testament. Was wäre, wenn Gott ein Mensch wäre? In dem Film von Jaco van Dormael ist der Allmächtige ein Familienvater aus Brüssel, der Frau und Tochter Éa tyrannisiert, vor seinem Computer hockt und seine Gebote austüftelt. Als sich Éa in seinen Computer hackt, findet sie die Todesdaten aller Menschen und will ein neues Testament schreiben. Doch das will Gott nicht zulassen: Es beginnt ein Kampf.

 

 26. April: Sture Böcke. Auf Island leben die Brüder Gummi und Kiddi und versorgen gemeinsam ihre Schafe. Allerdings haben sie seit 40 Jahren nicht mehr miteinander gesprochen. Als eine tödliche Krankheit bei Kiddis Schafen ausbricht, entscheiden die Behörden, dass sie erlegt werden. Um das zu verhindern, müssen die Brüder sich zusammenraufen. Regie führt Grímur Hákonarson.

 

 3. Mai: Mr. Holmes. Um den berühmten Meisterdetektiv Sherlock Holmes geht es in Bill Condons Film. 1947 ist Holmes 93 Jahre alt, schüttelt den Kopf über die meisten Filme über sein Leben und Wirken und duldet nur seine Haushälterin Mrs. Munro und ihren kleinen Sohn Roger neben sich. Doch manchmal bedrängen ihn die Erinnerungen an alte Fälle, und eines Tages schließlich bricht er zu einer letzten großen Reise auf.

 

 10. Mai: Kirschblüten und rote Bohnen. Um rote Bohnenpaste, eine alte japanische Spezialität, geht es in dem Film von Tina Baz. Als der japanische Frühling in seiner Blüte steht, bietet die alte Dame Tokue dem Imbissbudenbesitzer Sentaro an, die Paste für Pfannkuchen herzustellen. Das boomt bald, und die beiden freunden sich an. Doch Tokue hat ein Geheimnis, das ihre Zukunft gefährdet.

 17. Mai: Freunde fürs Leben. Julián und Tomás, beste Freunde aus Kindertagen, treffen sich nach Jahren wieder. Sie verbringen schöne Tage miteinander, lachen, schwelgen in Erinnerungen – und weinen, denn ihrem Wiedersehen folgt bald der Abschied für immer. Regie führt Cesc Gay.

 

 24. Mai: Spotlight. Walter Robinson, Leiter des Investigativ-Teams des Boston Globe, wird vom neuen Chefredakteur Marty Baron auf Fälle von Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche angesetzt. Bald decken sie einen Riesenskandal auf: Seit Jahrzehnten wurden Kinder von Priestern missbraucht und die Taten von höchsten Würdenträgern gedeckt (Regie: Thomas McCarthy).

 

 31. Mai: El Clan. Die Puccios führen in einem gutbürgerlichen Stadtteil in Buenos Aires nach außen ein normales Leben. Doch der Schein trügt. Patriarch Arquímedes Puccio führt mit harter Hand dunkle Geschäfte: Kidnapping, Lösegelderpressung, Mord. Sohn Alejandro, Rugby-Star, macht zunächst mit, doch als er das Familienbusiness in Frage stellt, droht die Fassade zu bröckeln. Die Regie führte Pablo Trapero.

 

 7. Juni: Colonia Dignidad. Chile 1973: Lena und Daniel geraten während des Militärputsches in die Fänge der Geheimpolizei. Daniel wird in das hermetisch abgeriegelte Dorf Colonia Dignidad im Süden Chiles verschleppt. Nach außen ein Musterdorf, kollaboriert die Colonia Dignidad in Wahrheit aber mit Diktator Augusto Pinochet. Lena macht sich auf eine wagemutige Reise, um Daniel zu befreien. Unter der Regie von Florian Gallenberger spielen unter anderem Emma Watson und Daniel Brühl.

 14. Juni: Democracy - Im Rausch der Daten. Regisseur David Bernet öffnet in seinem Film die Türen zu einer digitalen Welt: Zum ersten Mal in der Geschichte der EU beleuchtete ein Filmteam die Entstehung eines Gesetzes. Bernet begleitete in Brüssel unter anderem die konservative EU-Kommissarin Viviane Reding und den ambitionierten Grünen-Abgeordneten Jan Philipp Albrecht bei ihrem Kampf um ein europäisches Datenschutzgesetz.

 

 21. Juni: Ich bin dann mal weg. Nach Hörsturz, Gallenblasen-Operation und anderen körperlichen Warnsignalen nimmt sich der bekannte Entertainer Hape Kerkeling ein halbes Jahr Auszeit und macht sich auf den Jakobsweg nach Santiago de Compostela: auf die Suche nach dem Sinn seines Lebens. Devid Striesow spielt Kerkeling in dem Film von Julia von Heinz.

 28. Juni: The Big Short. New York 2005: Der Dollar ist stark, die Wirtschaft boomt. Dennoch prognostiziert der eigenwillige Hedgefonds-Manager Michael Burry den Zusammenbruch der Weltwirtschaft. Niemand hört auf ihn; daraufhin entwickelt er einen perfiden Plan: Er wettet mit weiteren risikofreudigen Spekulanten gegen das Finanzsystem, um selbst das große Geld zu machen: Das Desaster nimmt seinen Lauf. In Adam McKays Film spielen unter anderem Brad Pitt, Ryan Gosling, Christian Bale und Steve Carell.

 

 5. Juli. Suffragette – Taten statt Worte. 1903 gründete Emmeline Pankhurst in Großbritannien eine Frauenbewegung, die für Gleichstellung der Frau und für heute so selbstverständliche Dinge wie Wahlrecht und Rauchen in der Öffentlichkeit kämpfte. Die sogenannten „Suffragetten“ waren meist Arbeiterfrauen und mussten oft in den Untergrund gehen, um ein Katz und Maus-Spiel mit dem immer brutaler zugreifenden Staat zu führen. Der Film von Sarah Gavron schildert die Wege einiger Frauen; es spielen unter anderem Helena Bonham Carter, Meryl Streep und Brendan Gleeson.

 

 Karten und weitere Informationen gibt es unter Tel. 04551/7100 sowie im Internet unter www.cp5.de.

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Ein Artikel von
Andrea Hartmann
Segeberger Zeitung

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