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Asyl im Lindenhof

Geschendorf Asyl im Lindenhof

In den gemeindeeigenen Gasthof „Lindenhof“ werden Asylbewerber einziehen. „Der Lindenhof ist wieder frei und wird auch nicht wieder verpachtet“, erklärte Geschendorfs Bürgermeister Dirk Wacker. Er hatte genau wie rund 20 weitere Geschendorfer mitgeholfen, dort aufzuräumen und sauber zu machen.

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Im 1. Stock des gemeindeeigenen Gasthofs ziehen Asylbewerber ein, so Geschendorfs Bürgermeister Dirk Wacker.

Quelle: Patricia König

Geschendorf. Im Obergeschoss sollen Flüchtlinge und Asylbewerber Platz finden. Zur Verfügung stehen eine große Wohnung und zwei kleine Einzimmerwohnungen. „Der Mietervertrag mit dem Amt Trave-Land wird gerade vorbereitet“, sagte Wacker.

 Erst vor wenigen Wochen war das vorherige Pächterpaar Michael und Susen Schaake aus dem Lindenhof ausgezogen. „Die beiden haben alles in ordentlichem Zustand hinterlassen“, sagte Bürgermeister Wacker. Das Paar hatte dort eine Manufaktur von veganer Biokost betrieben und nach seinem Einzug 2014 umfangreich saniert und umgebaut. „Das Aussehen des Gebäudes hat sich verbessert“, räumt der Bürgermeister ein. Aber dafür hätten die Schaakes auch ein Jahr mietfrei gewohnt.

 Ein Wermutstropfen: Im Untergeschoss fehlen alle Türen. Die hatte Michael Schaake über seinen damaligen Betrieb bei einem Maler überarbeiten lassen. Doch die Firma wurde insolvent. Weil der Maler nun sein Geld nicht bekam, behielt er die Türen ein. „Da müssen wir noch eine Lösung finden“, sagte Wacker. Dennoch will die Gemeinde ihren Lindenhof im Untergeschoss nutzen. Die ehemalige Kegelbahn ist als Lagerraum vermietet. Der große Saal und die weiteren Räume sollen als Fest- und Versammlungsräume, für Sitzungen und Vereine offenstehen.

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